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Donnerstag, 8. Januar 2026

Pfad meiner Inkarnationen

 Diesen Morgen reserviere ich 
für die Momente 
da Vergesssenes sich in mir regt. 
hukwa 
Manchmal habe ich das Gespür, das mich tief in meine innere Welt trägt, dann befinde ich mich auf dem Pfad meiner Inkarnationen und werde zuum Seelenwanderer. 
hukwa

Donnerstag, 20. November 2025

Anamnesis

 Vielleicht ist es manchmal ein Anderer der in uns denkt oder schreibt eine Art Heteronym oder unser wahres ich-im Sinne von Rimbaud: "den ich bin ein Anderer". 
Hinter dem Sicherinnern 
versteckt sich 
das wirkliche Erinnern. 
hukwa

Mittwoch, 13. Mai 2020

Vor einer Akelei stehend

Heute Morgen stand ich einige Zeit vor der wunderschönen Akelei im Schattengarten. Seit vielen Jahren wächst sie hier im Verbund mit Schöllkraut und Farn. Nur die langrüsseligen Hummeln kommen an ihren Nektar, den Bienen ist der Zugang zu ihren Blüten verboten, es sei denn sie brechen sie auf. Die Akelei ist eine uralte Heilpflanze. Etwas Märchenhaftes strahlt von ihr aus, ein Glanz der mich irgendwie in die Vergangenheit führt. Mir scheint immer dass sie in ihrer Blütenhaften Offenbarung ein geheimnis verbirgt.
Seltsamerweise bedeutet das lateinische Wort für "Offenbarung", revelatio, nichts anderes als Wieder-Verschleierung.
hukwa

Montag, 16. September 2019

Die geheimnisvolle Welt der alten Dinge

 Schläft ein Lied in allen Dingen, 
Die da träumen fort und fort, 
Und die Welt hebt an zu singen, 
Triffst du nur das Zauberwort. 
Eichendorff


An solchen Morgen wie Heute spüre ich einmal wieder sehr stark, das ich einer Welt angehöre, einem Zeitgeist, der für die Masse schon lange nicht mehr existiert. Ich umgebe mich vorwiegend mit alten Dingen, steckt in diesen doch mehr Geist als in den Errungenschaften der Moderne. Für mich erklingt immer noch "ein Lied in diesen Dingen". Die alten Dinge erzählen, es ist ein leiser, ein sanfter Ton der aus vergangenen Zeiten aus diesen Gegenständen herausklingt. So bewege ich mich oft wie unter Hypnose durch die Räume des alten Hauses dass ich bewohne und dringe zu der geheimen Wirklichkeit der alten Dinge vor. Ich spüre ihre Aura und in dem ich diese spüre bemerke ich wie die Mauer die mich von einer anderen Welt trennt Einzugbrechen beginnen und ich benötige nur einige Schritte um in jene Welt vorzudringen die jenseits dieser materiellen Ebene liegt. Es handelt sich um jene Zone in die kein Unberufender eindringen kann. Denn alles was ich schaue ist nur dass Abbild einer höheren geistigen Welt.
hukwa

Dienstag, 14. November 2017

Die Vergangenheit in uns

Der romantisch veranlagte Mensch, der Romantiker, hat einen unmittelbaren
Zugang zur Vergangenheit. Er will nicht der Gegenwart entfliehen, er fühlt sich
einfach mit den Tiefen der Zeiten verbunden.
Er erkennt das Ewige das in seinen eigenen Tiefen schlummert.
hukwa

Montag, 12. Dezember 2016

Ahnung des Vergangenen

Es wird wohl für jeden Menschen, der in sich eine Neigung und die dazugehörige Ahnung, zu alten, weit zurückliegenden Zeiten spürt manchmal eine Erhabenheit fühlen, wenn er vor einem alten Menhir steht, ein altes Keltenschwert in der Hand hält oder ein anderes Relikt vergangener Zeiten. Bei mir jedenfalls ist dem so. Ja, es kann vorkommen dass ich ein Gefühl in mir spüre als hätte ich einst selbst geholfen denn Menhir aufzurichten, das Schwert selbst in der Hand gehalten. Ist dies jene "Wiedererinnerung", die Plato so intensiv beschrieben hat? Die Platonische Anamnesis?
Ich bin davon überzeugt.
Wie klein muss ein Geist sein, der alles Spirituelle hinter der Realität leugnet?
hukwa