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Mittwoch, 29. April 2026

Gedanken beim Waldteich

Der Mond und ich 
in Zwiesprache 
beim alten Waldteich.  
hukwa  
Transzendieren heißt,über das Bekannte hinaus in eine bisher unbekannte Seinsregion zu blicken, aus der heraus man seine gegenwärtige Welt denkend hinterfragt und sich bemüht eine neue Vision zu finden. 
hukwa 

Freitag, 24. April 2026

Gartenandacht

 An der Grenze zum Schweigen 
finden wir 
das Tor zur Transzendenz. 
hukwa 
Ich gehe in den Garten um die Welt hinter mir zu lassen. verstecke mich vor Dummheit und Oberflächlichkeit, vor Wichtigtuern und Egoismus. betrete das Reich der Pflanzen in metaphysischer Andacht. Bewundere Löwenzahn,Akelei und ihre Artgenossen. In mir ein Gefühl des zu hause sein. so vergehen die Tage, unscheinbar von aussen doch innen ein Fest der Wunder. 
hukwa

Metaphysische Unterhaltung

 Zwischen mir und dem 
Gemurmel der Walduelle 
besteht eine metaphysiche Korrespondenz. 
hukwa

Donnerstag, 26. Februar 2026

Die Blaue Blume und der Vogel Simurgh

 Die Blaue Blume der Romantik 
ist wie der Vogel Simurgh 
sie wuchs nirgendwo 
aber sie lebt 
wenn auch nur als Sinnbild grenzenlosen Geistes. 
hukwa

Dienstag, 24. Februar 2026

Von den Dingen

 Wir sollten die Sprache der Dinge erlernen 
und nicht den Dingen 
unsere Sprache aufsetzen. 
hukwa  
Wir werden niemals in der Lage sein die Dinge so zu erkennen wie sie wirklich sind. Vielleicht: "Sind wir das Ding an sich."

Sonntag, 22. Februar 2026

Wesen und Form

 Das Wesen ist ewig 
nur die Formen ändern sich. 
hukwa   
Manche Fragen 
beantwortet das Schweigen 
besser als die Rede. 
hukwa

Samstag, 21. Februar 2026

Selbstfindung

Jeder Mensch besitzt die Fähigkeit 
sich selbst zu transzendieren 
die wenigsten tun es. 
             hukwa 

Mittwoch, 18. Februar 2026

Wahrheit

 Die Wahrheit ist: 

Die meisten Menschen leben für ihre Sicherheit 
ohne zu bemerken das sie sich dadurch 
in eine ständige Unsicherheit bringen. 
                           hukwa

Donnerstag, 12. Februar 2026

Es gibt viele Wege

 Wenn du zu dir selbst gefunden hast 
wirst du erkennen 
das Weg und Ziel eins sind. 
hukwa 
Es gibt viele Wege 
hafte nicht dogmatisch an einem 
wenn dir dein Herz sagt 
gehe an der nächsten Kreuzung 
einen anderen Weg 
dann gehe ihn 
im Wissen 
das es ein guter Weg ist 
und das alle diese Wege 
zum selben Ziel führen. 
hukwa

Dienstag, 10. Februar 2026

Inneres Forschen

 Der Geist des Zen 
ist wie eine treibende Wolke  
aber kein  abstrakter Intellekt. 
hukwa 
"Wir sollten mit dem Forschen nicht aufhören, 
Und am Ende all unseres Forschens 
Werden wir dort ankommen, 
wo wir angefangen haben. 
Und diesen  Ort  zum erstenmal kennen. 
T.S.Eliot 
Die letzte Wahrheit ist nicht mitteilbar; 
jeder muss sie selbst erfahren. 
hukwa

Sonntag, 8. Februar 2026

Das Herz des Zen

 Nanao Sakaki sagt: 
Wie die Alten die Erde bebaun,
Mit dem Koyoten singen, 
Singend dem nuklearen Weltenbrand entgegentreten, 
Solang ich dies kann, werd ich des Lebens 
niemals müde sein. 
"Zen versäumt nie, einem windzerzausten und schmutzbefleckten armseligen Grashalm anzubeten, Es vergißt nie, all die wilden Blumen des Feldes, so wie sie sind, allen den Buddha der dreitausend Welte,n darubringen. Zen kennt die Ehrfurcht, denn es kennt auch das Wehetun. Was Zen wie jedes andere Tun fordert, ist die Wahrhaftigkeit des Herzens, nicht irgendeine vorgeschriebene Einstellung oder die äußere Form ihrer Gebärde".  
Daisetz Teitaro Suzuki 
Das Haiku 
gedeiht am besten 
wo es noch Geheimnisse gibt. 
hukwa

Samstag, 7. Februar 2026

Schattensprung

 Im Winterregen 
ein einsamer Kranich 
vielleicht der Geist Bashos? 
hukwa 
Wir sollten von Zeit zu Zeit unsere Vorstellungen von den Grenzen unsere Geistes als auch unseres Körpers beiseite schieben um unseren Gedanken einen grenzenlosen Raum zu bieten. 
hukwa

Donnerstag, 5. Februar 2026

Menschenzeit

 Das Wesen ist ewig 
nur die Formen ändern sich 
im Lauf der Gezeiten. 
hukwa

Mittwoch, 4. Februar 2026

Bashos Geist

 Der alte Waldteich 
ein Frosch springt ins Wasser 
war es der Geist Bashos? 
Obiges Haiku entstand bereits im vergangenen Frühling. Ich saß beim alten Waldweiher und lauschte dem Konzert der Vögel als plötzlich ein Frosch ins Wasser hüpfte. natürlich kam mir sofort Bashos berühmtes Haiku in den Sinn: 
Der alte Weiher 
ein Frosch der grad hineinspringt 
Des Wassers Platschen..." 
Basho 
In diesem Moment wusste ich-bashos Geist hat mir einen Gruß zugeschickt. Ich erlebte einen Moment, einen Augenblick, eine metaphysische Offenbarung, im Sinn des alten Zenspruches: 
"Die Rede kann es nicht gestalten, 
das Schweigen kann es nicht durchdringen". 
hukwa

Sonntag, 25. Januar 2026

Die Farbe ist der Prüfstein der Wirklichkeit

 Der zarte Laut des Rotkehlchens 
im Schneewald 
gehört zur Sinfonie des Universums. 
hukwa 
Am Morgen ist die Landschaft weiß.In der Nacht fiel Schnee. Ich laufe durch den Wald, konzentriere mich auf die weiße Landschaft. Im schnee erkenne ich noch andere kaum merkbare Farbtöne. Gelb, leichtes Blau, Grün, Rot, nur über meditatives Schauen bemerkbar. Jetzt verstehe ich die metaphysische Bedeutung die sich in dem Ausspruch von Aldous Huxley versteckt: "Die Farbe ist der Prüfstein der Wirklichkeit". 
hukwa

Samstag, 17. Januar 2026

Wahrnehmung

 Alles was uns umgibt 
Subjekt und Objekt 
sind Prozesse eines großen Ganzen. 
hukwa 
das was wir Wahrnehmen ist nichts anderes als das Gefüge und die Verbindung unsichtbarer Partikel die wir nur über den Geist erkennen können. 
hukwa

Freitag, 16. Januar 2026

Daseinsbereiche

Es gibt Menschen die besitzen eine größere Bewegungsfähigkeit des Bewusstseins als ihre Mitmenschen. dadurch haben sie die Möglichkeit in tiefere Dimensionen und Seinsbereiche vorzudringen, regelrecht in andere Welten.  
hukwa

Montag, 12. Januar 2026

Wie ist das eigentlich mit Gott?

Ein Wesen das sich um nichts kümmert kann es eigentlich gar nicht geben, das sagte schon Cicero. Vielleicht ist es mit Gott so wie mit den Göttern Epikurs, die sich in Zwischenwelten zurückgezogen haben dem Menschen die Welt über-lassend? Oder wie mt dem deistischen Gott der Aufklärung, der sich nach der Schöpfung aus ihr entfernte? Wie mit dem Gott des viktorianischen Agnostizismus, der für unser Erkenntnisvermögen unereichbar ist? Alles in allem pflegen wir in unserer metaphysischen Unwissenheit ein verkehrtes Gottesbild, hat nicht ein angeblicher Gott einmal gesagt: Du sollst dir kein Bildnis von mir machen? Gott ist also nichts anderes als eine spekulative Vorstellung- doch wohlgemerkt: Der Gott der menschlichen Vorstellung! 
hukwa

Sonntag, 11. Januar 2026

Kosmische intuition

 Der Weg der kosmischen Phantasie 
führt vom Selbstbewusstsein 
zum transzendenten Bewusstsein. 
hukwa

Freitag, 9. Januar 2026

Unterwegs zur wahren Heimat

 Wir sollten unser Leben als Reise ansehen 
um zu jenem Ort zu gelangen 
der unsere wahre Heimat ist. 
hukwa 
Es gibt ein buddhistisches Gleichnis das obigenn Denksatz sehr gut ausdrückt: 
Wer den Menschen als ein im Grunde geistiges Wesen ansieht wird an die Bergschwäne des Himalaya erinnert, die wenn sie ihren See in den Bergen verlassen haben, von Tümpel zu Tümpel ziehen, ohne sich irgendwo niederzulassen, bis sie zu ihrer wahren Heimat in die klaren Gewässer ihres Bergsees zurückkehren. 
hukwa