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Montag, 13. Januar 2025

Heilende Kraft der Sprache

Jeder neue Tag beginnt mit 
einem Gedicht 
sie sind reinigend und heilend 
in dem ich sie in die Welt 
entfliegen lasse 
bekomme ich den Abstand  
zu den Abwässern 
einer morschen Gesellschaft. 
hukwa 

Mittwoch, 1. Februar 2023

ChatGPT und die Natur

 Systeme, die von Menschen gemacht sind, haben notwendigerweise ihre Begrenzungen. Auf Dauer gesehen ist es nur Überschätzung der Möglichkeiten von Computern die alle nach mathemathischen Gesetzen konstruiert sind, wenn ihnen eine ewige künstliche Intelligenz zugeschrieben wird. Eine Grenze der KI wird die Natur sein- im Sinne von Erwin Chargaff: "Der Ausruf Zurück zur Natur würde unsere gegenwärtigen Forscher mit Recht überraschen, denn dort waren sie noch nie gewesen". 
Eine Grenze bedeutet allerdings kein Ende. Hinter ihr befindet sich etwas Neues. Vielleicht eine neue menschlichere Erkenntnisform. 
hukwa

Sonntag, 27. Februar 2022

Das Unerhörte ist Alltag geworden

Die reale Frage die sich uns in der momentanen Gegenwart stellt, in der die Welt, mit Angst in die Geschehnisse in der Ukraine schaut ist die: Was dürfen wir uns noch erhoffen? Was wir derzeit sehen und hören sind auch die Folgen eines seit Jahrzehnten andauernden kollektiven Wahnsinns der milit. Aufrüstungen weltweit. Dürfen wir überhaupt noch mehr erhoffen, als dass der Planet nicht irgendwann auseinandergesprengt wird? Dass die demokratischen Institutionen es schaffen wieder eine ordnung der Ruhe herbeizuführen? Dass ein stillschweigender Waffenstillstand eintritt und dieser schreckliche Angriffskrieg aufhört? Die Entwicklung kann tragisch verlaufen. Aber eines ist auch in dieser schlimmen Zeit sicher: Wenn es zum schlimmsten kommt hat selbst der Sieger keine Zukunft mehr. 
hukwa

Donnerstag, 12. September 2019

Lemminge

Wenn ich mir Gedanken über die Gesellschaft mache in der ich lebe spüre ich in mir immer ein Gefühl von Verachtung. Das Tun des Großteils der Menschen hat für mich etwas mit Bewusstlosigkeit zu tun. Es scheint mir dass ich es mit einer Masse ohne Sinn- und Seinsinhalten zu tun habe. Wie Lemminge streben sie nur dem einen Ziel zu dem turbokapitalistischen Abgrund.
hukwa

Samstag, 30. März 2019

Ungeheuer die ihre eigene Kinder auffressen

Mit dem Hintergrund der weltweiten Klimakatastrophe (nicht Klimawandel, das wäre was natürliches) und der täglichen Zerstörung unserer Ökosysteme müssen unsere Kinder und Enkelkinder groß werden. Was sind wir doch für eine armselige Spezies? Wir nehmen uns mehr als wir brauchen und das was wir nicht brauchen machen wir meistens noch unbrauchbar. Wir zerstören mutwillig die Ökosysteme aus purer Gier nach immer mehr Wohlstand. Unter allen lebenden Arten sind wir die grausamsten. Die Konzerne die unseren Planeten ausbeuten und eine Wüste aus unserer Erde machen sind in den Händen einiger Wenigen die über Leichen gehen. Jene die sich dagegen wehren sind in der Minderzahl. Die konsumierende Masse wird gelenkt, wird gefüttert mit dem Versprechen des ewigen Wohlstands. Wenn diese Masse nicht anfängt ökologisch nachzudenken kommt der Kollaps bald. Sie sind die kleinen Kronose dieser Welt.
Ungeheuer die ihre eigenen Kinder auffressen.
hukwa

Montag, 18. März 2019

Mein Leben gehört mir selbst

Mein Leben gehört mir selbst. Und ich achte darauf dass ich meine Stunden vor allem mit mir selbst verbringe. Ich meide die Langeweile meiner Mitmenschen. Jetzt im März lasse ich mich von diesem Monat ganz durchdringen. Ich ziehe die Gesellschaft der Wälder der menschlichen Gesellschaft vor.
hukwa

Freitag, 1. März 2019

Der Mensch- ein lebendes Fossil

Während sich die menschliche Biologie in den letzten 50 000 Jahren nicht verändert hat, wir haben immer noch die selbe Anatomie wie die Menschen aus der Steinzeit, hat sich unsere Umwelt unter dem Druck von Technik und Technologie drastisch verändert. Und zwar so stark dass wir Maschinen besitzen, die uns im gewissen Sinne überlegen sind. Im Vergleich Mensch-Roboter muss man sich fragen ob wir eigentlich nur noch ein "lebendes Fossil" sind, dass sich selbst überflüssig gemacht hat?
hukwa

Samstag, 12. Januar 2019

Die Natur mag keine Roboter

 
Foto©UteKW

Ich singe dieses Lied
für mich und die Buche da draußen und für
DICH
BLAKE
BYRON
SHELLEY
für WORDSWORTH
und ganz viele andere
für die BLUTBUCHE
etwa fünfzehn Meter von meinem Arbeitszimmer entfernt
Es ist der Winter wo der Schnee ausblieb
ein unheiliges Datum
in den Himmel GEÄTZT
in jenem Jahr als die GLETSCHER schmolzen
und vom Himmel sanft schwarzer REGEN fiel
und die Augen der KRÄHEN die täglich die Buche anfliegen
gefüllt mit blutigen Tränen
die Weide schlug viel zu früh aus
und der Igel musste ohne Winterschlaf auskommen
in diesem unheimlichen Winter
sind die Zugvögel hier geblieben
als wären sie ORIENTIERUNGSLOS
die Kinder waren TRAURIG denn sie wussten
dass sie nie wieder SCHNEEMÄNNER sehen würden
und so VIELE WISSEN IMMER NOCH NICHT DAS SIE SICH SCHULDIG machten
Wir bewahren von nun an die Schönheit
weißer Winterlandschaften
in unserer ERINNERUNG auf
Wie die Märchen aus dieser Welt verschwunden sind
wird bald so vieles VERSCHWUNDEN sein
was einst bekannt war
In meinen Augen schmelzen die Tränen
sie trocknen aus wie die Gletscher der ARKTIS
durch meinen Körper strömt eine Hitzewelle
stickig wie die Sonne
über den Lagern von Äthiopien
Dennoch
DAS INNERN MEINES KOPFES IST HEUTE EIN HIMMEL VOLLER STERNE
MEIN Herz ein Glutball wie die Sonne AFRIKAS
ich bin gefüllt mit angehenden EXPLOSIONEN
ich laufe über den Waldboden
ich laufe über den Feldboden
ich laufe über den Asphalt
mir ist als hebe ich ab
fliege über dem Boden dahin
Ich verliere gerade meine SCHWERKRAFT
durchbreche das MUSEUM meiner vergangenen Jahre
in meinem INNERN schmelzen die STERNE
meines einzigarteigen UNIVERSUMS
ich trotze der Depression dieser WELT
denn das Leben soll WAHRHAFTIG sein
wie der sonnige Wintermorgen eines frühen Tages
der mich an den Anfang der GEZEITEN erinnert
der alle Schwere von uns nehmen kann
wie das GEÄDER in den Sandsteinen
erkennbar ist
ERKENNE ich die SCHICHTEN der EVOLUTION in meinem GEIST und meiner SEELE
Tote in BAGDAD
HUNGER in ÄTHIOPIEN
DURST in ganz AFRIKA
ARMUT AUSBEUTUNG überall
Wann endlich:
DURCHBRECHEN wir das MUSEUM
dieser längst schon nicht mehr aufrecht zu erhaltender WELT
Wann Schreien wir laut
SODOM NINIVE NEW YORK MOSKAU BERLIN BOMBAY DEHLI TOKIO PEKING
all diese Menschenschluckende LEVIATHANE
schon HEUTE sind eure Namen nur noch ERINNERUNGEN
an eure Verfehlbarkeiten
aus dem Herzen dieses kleinen Dorfes
grüß ich die STRANDGÜTER der Großstädte
Brüder und Schwestern in den Slums dieser verkommenen WELT
der ORGANISIERTEN ARMUT
Huren und Strichjungen die ihr euch verkauft
weil ihr den FESSELN DER ARMUT nicht entfliehen könnt
Koksschnüffler Alkoholleichen Penner
STADTNEUROTIKER auf eurem wiederkehrenden WEG ins VERDERBEN
irrend in den Betonschluchten und im Großstadtdschungel
wann endlich beginnt ihr mit dem Feiern einer Politik der friedlichen Ekstase
Wann endlich verliert ihr eure SCHWERKRAFT und folgt mir in die
LEICHTIGKEIT der WÄLDER
das NEUE zu GEBÄREN
Hinein steigend in ein Gedicht von
Farben Geflecht Wurzeln und Spinnweben
vermoostem Laub und Unkengeschrei
Vogelgezwitscher
brechenden Ästen und brausenden Baumwipfeln
hier ist das Leben sonst nirgends
NEWS FROM NOW – HERE
"das einzige was wir über die Lage von Nirgendwo wissen, ist das es nicht da liegt wo wir sind".
Doch wir sind hier
HIER SIND WIR!
Vielleicht stimmt es und der Himmel gehört GOTT
doch die ERDE gehört UNS
UNS nicht euch
nicht eurem ausufernden TURBOKAPITALISMUS
diese betörende ERDE
die ihr täglich schändet
in eurer GIER und HABSUCHT eurer DUMMHEIT
die ihr täglich oberflächlich tötet
Oh diese betörende ERDE
deren zarte Haut wir mit Asphalt vernarben
meinen SEGEN soll sie haben
diese archaische Umgebung mit den rauschenden Bäumen
lausch ich euch doch schon ein Leben lang
dieser anmutende Sang
aus dunklem Fichtentann
dringt in mein MUSCHELOHR
wie das rauschen des salzigen OZEANS
der durch meine ADERN fließt
wie PLANETENSPHÄRENKLANG
Steig ich zu euch empor
um den GÖTTERN zu sagen
vielleicht stimmt es und der Himmel gehört euch
doch die ERDE gehört UNS
also entfernt die ROBOTER sie sind ZUHÄLTER und MORDWERKZEUGE
Steinhart ist es aufgezeichnet
im Millionen Jahren altem FELS
Wir sind die Mordwerkzeuge
in den Händen dieser ERDMÖRDER
sie lassen uns morden
täglich
oberflächlich
fortwährend
durch
INSEKTIZIDE WAFFEN AUSBEUTUNG GEWALT GELD ARROGANZ GIER
sie nennen sich Bewahrer und Verwalter
gestohlenem Reichtums
ihr die ihr die SEELEN unserer Kinder ZERSTÖRT
denn dieser PLANET ist euch eine endlose Fabrik
die produziert und die man ausbeutet bis auch das letzte weg ist
mit euren
militärischen Apparaten
unmenschlichen Betonstätten
empfindungslosen Bürokratien
Industriegiften
GEN Versuchen
RADIOAKTIVEN ABFÄLLEN
ÖLTEPPICHEN
im Namen eines WAHNSINNIGEN ÖKONOMISCHEN WACHSTUMS
habt ihr ein GIGANTISCHES CHAOTISCHES
ZERSTÖRUNGSPOTENTIAL beschworen
und auf die Menschheit losgelassen
ein FRANKENSTEINMONSTER
das mit seinen Giften
unser tägliches Gewebe durchtränkt
die Wasser die Pflanzen die Fische die Tiere
unser Fleisch und unsere Knochen
habt ihr durchtränkt und befallen
mit den zerstörerischen MUTATIONEN
eurer Bakterien und Viren
die ihr frei gelassen habt
geplant in euren mordlüsternen Phantasien
die uns zu WIRKLICHKEIT geworden sind
und der WAHNSINN ist
Wir sind die MORDWERKZEUGE in den Händen unserer MÖRDER



hukwa






Dienstag, 18. Dezember 2018

Kattowitz - das war ein Witz

Unsere derzeitige Menschheitsgeschichte und der in ihr wirkende Wahnsinn hat bald jenes unwiderrufliche Stadium erreicht wo wir leider davon ausgehen müssen, dass das Ziel unserer Geschichte deren Vernichtung ist. Das symbolische 5 vor 12 Geschwätz nähert sich langsam seinem Ende aber trotzdem trifft die Politik ihre irreparablen Entscheidungen zugunsten des materiellen Wohlstands und Konsumwachstum. Es besteht seit langem kein Zweifel mehr, dass die Lernfähigkeit unserer PolitikerInnen und VolksvertreterInnen trotz andauernder Ökokatastrophen äusserst beschränkt zu sein scheint. Oder haben wir es hier einfach mit gekauften, skrupellosen PolitikerInnen zu tun die inzwischen zu einem nicht mehr tragbaren Sicherheitsrisiko für den Bürger geworden sind? Wie es scheint wird sich ihr Geld, ihre gekauften Experten und deren Expertisen durchsetzen und zwar auf Kosten der großen Minderheit. Das in Kattowitz beschlossene „Regelbuch“ ist doch nichts anderes als scheinheilige politische Interpretationsakrobatik, eine Hinhaltetechnik mit der man die Menschen beruhigen will. So wie die ökologische Realität aussieht müssen unsere Kinder und Enkelkinder bald ein Leben führen das überhaupt keine Erinnerung mehr an Leben enthält! Und das alles weil selbstsüchtige Wirtschaftsbosse und die von ihnen gekauften Politiker meinen sie seien die Herren dieser Welt!

Allein so dumme Sprüche wie die von der deutschen Bundesumweltministerin das „von Kattowitz das Signal ausgehe, dass wir beim Klimaschutz nicht stehen bleiben dürfen, sondern gemeinsam immer besser werden müssen“ fordert doch schon zum Hohngelächter auf. Bisher ging von jedem Klimagipfel ein „Signal“ aus, doch hinterher wurde es immer dunkler.

Ich weiß nicht was in Kattowitz geschaffen wurde politische Fakten waren das nicht, eher ein Weihnachtsmärchen.
hukwa

Mittwoch, 14. November 2018

Wir sind nur ein Versuch der Natur

Die Welt ist ein Lebewesen, 
ausgestattet mit einem Körper, 
den die Menschen sehen können, 
und einer Intelligenz, 
die die Menschen nicht sehen können. 
Hermes Trismegistos 

Es ist mir fast nicht möglich den Gedanken zu fassen dass diese Welt doch einmal zur Vernunft finden wird. Der Mensch ist ein Zerstörer, er vernichtet mutwillig Tiere und Ökosysteme und lebt im Krieg mit seiner eigenen Spezies. Dumpfheit, Dummheit und Gier regiert die Welt. Die Erde ist ein Lebewesen und sie wird sich gegen die zerstörerischen Eingriffe des Menschen zur Wehr setzen. Dies passiert ja schon man muss nur die Auswirkungen des Klimas beobachten!
Der Mensch sein ein "Fehlschlag der Natur" meinen einige. ich denke wir sind nur ein "Versuch der Natur" und wenn wir uns weiterhin gegen die Erde stellen wird unsere Erde diesen "Versuch" einfach abbrechen.
hukwa

Freitag, 9. November 2018

ABHÄNGIGKEITSERKLÄRUNG

Für die Wälder unserer gemeinsamen Erde

WIR
Foto©UteKW

Wir die Kinder dieser Erde erklären uns abhängig
von der Erde der Sonne dem Mond und den Planeten
von den Bäumen den Pflanzen den Ozeanen den Eisbergen den grünen Wäldern
wir gehören zu dieser Erde wie die Pflanzen und Tiere
wir sind verbunden mit den Wäldern die ihr täglich zerstört
wir sind verbunden mit den Meeren und den Flüssen die ihr täglich vergiftet
wir sind Kinder dieser Erde die uns ernährt und die wir lieben
wir sehen uns in einer Verpflichtung für diesen Planeten
wir haben Angst
diese Angst hat konkrete Gründe
sie ist Verantwortung gegenüber den Nachgeborenen den noch Ungeborenen
wir sehen eine ungewisse Zukunft vor uns
wir die Kinder dieser Erde wissen
dass unsere Philosophie nicht identisch ist
mit der Sicht der Konzerne und ihrer Manager die diese Erde ausbeuten
uns ist bewusst dass ihr mit eurer Verantwortungslosigkeit
mit eurer ungelenkten Konsumsucht und Raffgier
unsere Zukunft zerstört
denn die Zukunft gehört dem Leben
nicht dem schleichenden Tod den ihr vorbereitet
die Zukunft gehört den klaren Wassern der Meere und Flüsse
denn grünen Wäldern und Hügeln
die Zukunft gehört nicht euren roten Listen
die ihr den Nachgeborenen als Erbe hinterlassen wollt
wir die Kinder dieser Erde erklären uns abhängig
von unserem noch blauen Planeten
und wir werden kämpfen
für unsere Kinder und Enkelkinder
denen wir eine Zukunft geben wollen
deshalb
lasst uns unsere Träume und Visionen zu Werkzeugen schmieden
mit denen wir unsere Sehnsüchte
nach einer besseren Welt
konkret verwirklichen können. 
 
hukwa












Samstag, 13. Oktober 2018

Der künstliche Mensch

In der Faszination und dem Wahnsinn des äußeren Fortschritts, bemerken wir überhaupt nicht dass wir den inneren Fortschritt vollkommen vergessen. Dass Leben der meisten Menschen umfasst nur Oberflächlichkeiten. Die wenigsten arbeiten am inneren Fortschritt. Die Forschung konzentriert sich besonders auf die Entwicklung künstlicher Intelligenz dabei vergessen wir ganz und gar die Weiterentwicklung unserer eigenen Intelligenz. Wir warten mit Sehnsüchten auf die Neuesten Computerprogramme in Handys, Computer, Autos ect. und vergessen dabei das wir selbst ein Teil eines Computerprogramms von Wirtschaft und Politik geworden sind. Wir träumen den Traum des äußeren Fortschritts, doch wir Träumen nicht vom inneren Fortschritt. In diesem Sinne ist der Mensch ein Wesen dass in einem tiefen Schlaf liegt und davon ausgeht er wäre die Krone der Schöpfung, dabei ist er dass schwächste Glied einer Entwicklung die noch nicht abgeschlossen ist und die bei allen positiven wissenschaftlichen Entwicklungen eine negativ Entwicklung ist.
hukwa

Dienstag, 25. September 2018

WIR

Wir sind ein Teil der empfindlichen Ökologie dieses Planeten, mit ihm streben wir in die Höhe oder fallen in die Tiefe, wir gedeihen mit dem Planeten oder wir gehen mit ihm zugrunde. Wenn wir dies nicht begreifen, besiegeln wir unseren eigenen Untergang.
hukwa

Freitag, 14. September 2018

Kampf um den Hambacher Wald



Es ist der alte Kampf: Ökologie gegen Ökonomie, Sauerstoff gegen Luftverschmutzung.
Im Hambacher Wald wird die Natur unter dem Diktat von RWE zu einer reinen Funktion des Geldes. Und anscheinend gibt es kein Einhalten mehr, das große Geld setzt sich mal wieder durch!
Die „Baumbewohner“ dieses Waldes werden als Sicherheitsrisiko dargestellt, der Kohleabbau derweil ökonomisch gesund geschrieben. Bürger die emotional (bundesweit) über den Raubbau in diesem Forst klagen, werden von der Nordrhein-Westfälischen Landesregierung als inkompetent hingestellt.
Der Innenminister von Nordrhein-Westfalen spricht von „Pseudo-Umweltschützern“ und das Wort „Ökoterrorist“ macht die Runde. Die Umweltschützer könnten in ihrem Sinn von Energiefaschismus sprechen. Schließlich handelt es sich hier um die Geldpolitik eines Konzerns der ganz auf Raubbau eingestellt ist. Die Landesgrünen, mit öko-politischer Blindheit geschlagen, die vor Jahren diesen Raubbau im Verbund mit der SPD und RWE eingefädelt haben, waschen ihre Hände in Unschuld und wollen zunächst mal abwarten. Die GRÜNE Parteijugend hat wenigstens zu einer „Tanzdemo“ eingeladen, immer noch besser als die etablierte Elternpartei die 2016 gemeinsam mit ihren politischen und ökonomischen Partnern um das „goldene Kalb“ tanzte. Derweil kämpfen die Umweltschützer um den Hambacher Wald. Gewiss, da mischen sich auch Autonome darunter (leider), aber man muss auch jene Naturschützer miteinbeziehen die landesweit um diesen Wald zittern.
Der Klimawandel scheint die Politiker in Nordrhein-Westfalen nicht beonders zu kümmern, Biodiversität und Nachhaltigkeit auch nicht, was zählt ist nur der Mammom. Der Kohleabbau ist für unser Klima tödlich jeder einzelne Baum ist Balsam für die kranke Umwelt und vor allem für den Menschen. Ein etwa 80 bis 90 jähriger Laubbaum tut uns nur Gutes und ist mit Geld nicht aufzuwiegen. 

Foto©UteKW
 
Wenn solch ein Baum im Licht photosynthetisch aktiv ist, gibt er etwa genau soviel Sauerstoff an die Atmosphäre ab wie er an Kohlendioxid aus dem Luftraum zur Bindung in organischen Molekülen aufnimmt. Schon eine einzige ausgewachsene Eiche oder Buche kann an einem Tag ungefähr 7000 Liter Sauerstoff freisetzen. Das ergibt etwa 35 Kubikmeter sauerstoffreiche Atemluft- genug um den Tagesbedarf von über 50 Menschen sicherzustellen. Ohne diese ausgleichende und regenerierenden Leistungen der Bäume gäbe es auf Dauer kein höheres Leben in der jetzigen Form auf unserem noch blauen Planeten. Könnte es möglich sein, dass die verantwortlichen Politiker in Nordrhein-Westafalen davon noch niemals etwas gehört haben?
hukwa

Sonntag, 5. August 2018

Fieber der Erde

Um 5.Uhr früh aufgewacht. Vom Garten herauf strömt frische, sauerstoffreiche Luft ins Haus. Dank an die Gartenbäume. Alle stöhnen unter der Hitzewelle. Jetzt macht sich die Grüne Lunge des Gartens besonders bemerkbar. Die Menschen haben den Planeten krank gemacht. Jetzt begleicht die Erde knallhart diese Rechnung.
Sie Träumen ihren Traum von Wohlstand und Luxus weiter. Was wir derzeit erleben ist ein Aufschrei der gequälten Erde die sich gegen den Größenwahn ihrer Bewohner wehrt.
hukwa

Samstag, 31. März 2018

Erdung

Oft sitze ich mitten im Wald
zwischen Birken, farn und grünbemoosten Felsen
sanft zwitschert der Zaunkönig
durch die Dämmerung schleicht der Fuchs
Stille Nebel Feuchtigkeit
Harzgeruch Spinnweben
aber es ist die Welt
wenige Kilometer von hier
die Geräusche der Konsumgesellschaft
das Herz des Maschinenzeitalters pocht unerbittlich
sein Computergehirn denkt präzise
hier hat die Erde noch ihre alte Bedeutung
dort
erziehen sie ihre Kinder im
unerbittlichen Gütesiegel
des Turbokapitalismus
hier in der Stille
werden auch meine Gedanken still
die Erde
ein einziges Ritual
der Schwarzspecht klopft.
hukwa

Dienstag, 27. März 2018

Krähennotizen oder was den Mensch so antreibt

Gestern Abend in den Nachrichten: In Frankenthal will man die Saatkrähen Kolonien weghaben. Sie machen zu viel Dreck, beschmutzen die Autos und machen einen kaum noch ertragbaren Lärm. Sie sind so laut das sie sogar die Autogeräusche übertönen.
Die deutsche Sauberfrau und der deutsche Saubermann lassen sich das nicht länger bieten. Die Krähen müssen weg! Man überlegt schon ob man ihre Nistbäume absägen soll, das wäre der einfachste Weg. Die Bäume stören im Herbst noch wegen des Laubfalls.
Noch weiß man nicht genau wie man dieser Plage Herr werden kann. Wer des Deutschen Lieblingskind - das Auto - verschmutzt wird zum Staatsfeind erklärt.Hinzu kommt dass diese Krähen die in Massen auftreten aus dem Osten kommen und hier gar nichts verloren haben.
Egal, die Krähen müssen weg.
Das Leid der gequälten Kreatur schreit zum Himmel!
Meiner Meinung nach gehören die Krähen eher zur Krone der Schöpfung als der Mensch.
Keine Krähe hat die Vernichtung des Planeten vor. Der Mensch aber dieses verruchte Wesen vernichtet tagtäglich.
Die Dummheit und Rohheit des Menschen ist grenzenlos.
hukwa

Dienstag, 19. Dezember 2017

Der Zorn des Planeten

Was wir Heute als Gesellschaft bezeichnen ist nichts anderes als eine kollektive Vision von Spekulationen von Selbstsüchtigen und Egoisten.
hukwa

Die Entscheidungen über die Zukunft unseres Planeten werden von Geistern gefällt deren Denken auf dem Prinzip "nach mir die Sintflut" aufgebaut ist. Manche von ihnen sind einfach nur dumm, doch die meisten lassen sich von der Gier und dem Egoismus leiten. Selbst jetzt da uns seit längerer Zeit schon "der Zorn des Planeten" trifft, macht man sich keine Gedanken über Nachhaltigkeit. Irgendwann wird immer eine Sache zur Worthülse und ihr Sinn geht verloren. Die unheilbare Gier nach Rohstoffen ist die gefährlichste Perversität in unserer Gesellschaft. Ein Kronos der seine Kinder frisst.
hukwa

Sonntag, 15. Oktober 2017

Gedanken am Morgen

Das Schlimmste ist das wir in einer Gesellschaft leben die zum größten Teil mit Statisten der Oberflächlichkeiten bevölkert ist. Diese Gesellschaft von Durchschnittsmenschen des Kalibers 08/15 erstreben ein immer bequemeres und angenehmeres Leben auf Kosten der Natur und ihrer Mitmenschen. Das wahre Ziel einer demokratischen Gesellschaft, ein friedliches Zusammenleben unterschiedlicher Menschen, an dieser Aufgabe mitzuwirken haben die wenigsten ein Interesse.
hukwa

Donnerstag, 7. September 2017

Irgendwann müssen sie doch weg

Jetzt im Herbst kommt die Zeit der Baumfällungen. In den Dörfern und Städten werden nun vermehrt Bäume gefällt. Jeden Herbst ein paar Stück, damit es nicht so auffällt. Man muss diesem sinnlosen Baumfällen einen Sinn geben und der heißt: Fällen aus Verkehrssicherheitsgründen! Man fällt Bäume die oft 80 bis 100 Jahre alt sind. Die Verantwortlichen sagen: für jeden Baum den wir fällen pflanzen wir wieder einen neuen Baum nach
Vor kurzem fällte im Dorf in dem ich wohne ein Mann einen Baum auf seinem Grundstück weil ihm das Wegharken des Laubes zu mühsam wurde. Als ich ihn fragte, warum er den B Baum nicht lieber stehen lasse, meinte er nur: "Irgendwann müssen sie doch weg..."
hukwa