Posts mit dem Label Bukolische Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Bukolische Gedanken werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Mittwoch, 25. März 2026

Seinserinnerung

 Ein verspäteter Nachtfalter flog vorbei 
auf der Wiese 
ein Pfauenauge 
unter den Wolken ein Trupp Kraniche 
Leben ist Erinnerung 
an ein verlorenes Sein. 
hukwa

Samstag, 28. Februar 2026

Am Waldteich

 Am Wegesrand 
so einsam 
ein einzelner Krokuss. 
hukwa  
Das Froschkonzert am Morgen 
beim alten Waldteich 
eine kleine Freude 
im Dickicht der jungen Tannen 
lockt der Zaunkönig 
der Schwarzspecht ruft aus der Ferne 
eine einsame Ente im Schilf 
dies alles ergibt 
ein Frühlingsgedicht. 
hukwa

Freitag, 23. Januar 2026

Klang als Stille

 Einem Vogelkonzert lauschen 
ist 
Kommunikation ohne Worte. 
hukwa 
Mit bestimmten Klängen ist es wie mit der Stille, sie ziehen mich auf eine höhere Ebene des Seins und in einen Zustand von Kontemplation. Dennoch muss ich sagen das ich die Musik die mir am Morgen die Natur zuspielt, ein Vogelkonzert oder das Rauschen des Windes,dem des Konzertsaals oder der stereoanlage vorziehe. 
hukwa

Montag, 11. August 2025

Pans Gartenreich

 In der Augustsonne 
funkeln die blauen Blüten des Borretschs 
die Nachtkerzen glühen 
Schmetterlinge fliegen 
die Jungschwalben durchsicheln des azurblauen Himmel 
Mittagszeit 
Stunde des Pan 
schläfrig blinzelt unterm Knöterich 
die Katze 
aus gelbgrünem Laub 
schimmern Holunderbeeren 
dazwischen 
Libellenblitze 
Nixengrüner Insektenleib 
Pans Gartenreich. 
hukwa

Dienstag, 7. August 2018

In solch frühen Stunden...

Heute Morgen erwachte ich gegen 4.Uhr, lauschte einige Zeit der Wassermusik die vom Schlossbrunnen zu mir herüber klang. Als ich aus dem Fenster schaute beobachtete ich zwei Dorfkatzen. Vom nahen Feld her drang der Schrei des Dachs zu mir. Es herrschte eine angenehme kühle Morgenfrische, eine Wohltat bei dieser Hitzeperiode. Noch schläft der Ort und ich konzentriere mich auf die Elemente der Natur. In solch frühen Stunden ist man dem Sein besonders nahe.
hukwa

Donnerstag, 12. Juli 2018

Meine bevorzugte Gesprächsfreunde

Unser Leben ist doch so eingerichtet dass wir in einem ständigen Dialog mit unserer Umgebung sind. Der Mensch verwirklicht sich selbst in seiner Umgebung schließlich beeinflusst diese unsere Existenz.  Ich suche im Jahr vielleicht zweimal die Großstadt auf (das ist zweimal zu viel) ansonsten bewege ich mich auf dem Land. Während meiner wenigen Stadtbesuche bemerke ich immer wieder das mir die Kommunikation mit Tieren und Pflanzen mehr Freude bereitet als die Gespräche die ich mit Menschen führe.
hukwa

Freitag, 6. Juli 2018

Daseinsform

Jetzt im Sommer da alles blüht und grünt kommt mir oft der Gedanke eine Existenzform anzustreben die wie die Pflanzen und die Bäume des Waldes ganz in der jeweiligen Jahreszeit existiert. Ein "Leben und Weben" im Dasein der Natur.
Ganz in einer Jahreszeit zu leben bedeutet sie ganz aufzunehmen.
hukwa

Donnerstag, 28. Juni 2018

Mit dem Entzücken eines Kindes

Früher Morgen. Angenehme Sommerfrische. Von der Wiese dringt angenehmer Heugeruch in die Küche. Zeit der Stille. Gedankenschmiede. Sich im philosophischen Denken üben ist mir seit vielen Jahren ein Gesetz des graniteren Morgens. Was am Abend und in der Nacht an Bruchstücken durch meine Gedanken wanderte sucht am Morgen seine Form. In den vergangenen Tagen viel botanisiert. Es geht mir nicht um das wissenschaftliche Erkunden sondern um das Sehen und Erfreuen beim beobachten dieser Kleinkinder der Altmutter Erde. Zu den Pflanzen gehe ich mit dem Wissen des erwachsenen Menschen das gepaart ist mit dem Entzücken des Kindes für die kleinen Wunder am Wegesrand. Fern den trockenen botanischen Beschreibungen suche ich das Wesen des Pflanzengeheimnisses. Wirkliche Ökologie soll nicht im Bestimmen und Sortieren enden sondern im Geschwisterlichen Verhältnis zu den Pflanzenwesen.
hukwa

Sonntag, 20. Mai 2018

Teil der Gegenwart

Um die Erfahrung der realen Wirklichkeit zu machen muss ich mich täglich mehrere Stunden im freien aufhalten, als freier Mensch in der Natur und nicht als Gefangener in der Stadt. Der Aufenthalt unter Bäumen gibt mir die Gewissheit ein Teil der Gegenwart zu sein und nicht in Illusionen zu verweilen.
hukwa

Samstag, 31. März 2018

Erdung

Oft sitze ich mitten im Wald
zwischen Birken, farn und grünbemoosten Felsen
sanft zwitschert der Zaunkönig
durch die Dämmerung schleicht der Fuchs
Stille Nebel Feuchtigkeit
Harzgeruch Spinnweben
aber es ist die Welt
wenige Kilometer von hier
die Geräusche der Konsumgesellschaft
das Herz des Maschinenzeitalters pocht unerbittlich
sein Computergehirn denkt präzise
hier hat die Erde noch ihre alte Bedeutung
dort
erziehen sie ihre Kinder im
unerbittlichen Gütesiegel
des Turbokapitalismus
hier in der Stille
werden auch meine Gedanken still
die Erde
ein einziges Ritual
der Schwarzspecht klopft.
hukwa

Sonntag, 1. Oktober 2017

Die Blutbuche vor meinem Fenster

Heute Morgen beobachtete ich den ersten starken Blätterfall. Wunderschön wirbelten die Herbstblätter durch die Lüfte. Von meinem Arbeitszimmer aus beobachtete ich die mächtige alte Buche, die sich majestätisch im Herbstwind bewegte. Wenn ich diesen alten Baum anschaue habe ich immer das Gefühl mit dem "Ganzen" Verbindung aufzunehmen und nicht nur mit einem Bruchstück der mich umgebenden Realität. Dies sind Momente wo die Intuition neben der Vernunft steht und beide eine Beziehung eingehen die es mir ermöglicht eben das "Ganze" zu Schauen.
hukwa

Donnerstag, 2. März 2017

Harmonie und der Flug des Graureihers

"Die Wirklichkeit offenbart sich nur, wenn sie vom Strahl der Poesie erhellt wird", schrieb Georg Braque. ich stimme ihm zu. Es ist die Poesie die jene Mauern einstürzt die der Materialismus um unser leben errichtet hat. Ich meine nicht nur die Poesie eines Gedichts, eines Kunstwerkes, sondern die Poesie des Lebens überhaupt. Wenn wir möchten kann sich diese Poesie des Lebens wie eine Aura um unser Sein legen, es umhüllen.
Poetisches sehen ist eine Übung fürs Leben.
Der Flug des Graureihers den ich Gestern beobachtete ist schon ein Gedicht, ein Stück Weltpoesie!
Sein Flug ist ein kleiner Ausschnitt der Weltharmonie, die von der Masse verdrängt wird und nur von wenigen Einzelnen erkannt wird.
Das es diese Weltharmonie gibt davon bin ich überzeugt ABER die Menschen erzeugen lieber Disharmonie- also muss die Welt leiden.
hukwa

Donnerstag, 18. Juni 2015

Ich möchte mich nicht entweihen

Ich umgebe mich mit der Dichte meines Gartens. In dieser grünen geballten Kraft fühle ich mich zu Hause. Hier entkleide ich mich des Mantels der Schwere. Mit den Worten Thoreaus gesprochen: "Ich gedeihe am besten in der Einsamkeit". Wir entweihen unser Leben wenn wir uns zu viel mit dieser Gesellschaft beschäftigen unser ganzes Bewusstsein wird dadurch banal, daher meide ich die Gesellschaft wo ich nur kann.
hukwa

Mittwoch, 17. Juni 2015

Poesie des Landlebens

Wenn ich in meinem Garten weile bin ich zufrieden. Jeder Mensch sollte einen Garten besitzen dann gäbe es mehr Harmonie auf der Welt- vorausgesetzt er weiß seinen Garten zu nutzen. Ich habe es im vergangenen Jahr fertiggebracht dass ich nur zweimal in die Stadt musste. Das nenne ich: Poesie des Landlebens.
hukwa