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Samstag, 4. April 2026

Inkarnationen

Mein wiedergeborenes Fleisch 
ist Millionen von Jahren alt 
und meine Haut war einst 
die Rinde eines Ginko Baumes  
bevor ich zu meinem Ich wurde 
als ich noch Selbst war 
kleideten meine Haare 
die Beine des Urpferdes 
Ich bin Staub von Sternenstaub 
kosmischer Samen 
Teil einer ewigen Erinnerung 
im Weltgedächtnis 
Millionen von Jahren  
lagerte ich in den Gesteinsadern eines Kometen 
der mich mit Lichtgeschwindigkeit 
auf die Erde brachte 
so begannen meine 
Inkarnationen. 
hukwa 

Freitag, 9. Januar 2026

Unterwegs zur wahren Heimat

 Wir sollten unser Leben als Reise ansehen 
um zu jenem Ort zu gelangen 
der unsere wahre Heimat ist. 
hukwa 
Es gibt ein buddhistisches Gleichnis das obigenn Denksatz sehr gut ausdrückt: 
Wer den Menschen als ein im Grunde geistiges Wesen ansieht wird an die Bergschwäne des Himalaya erinnert, die wenn sie ihren See in den Bergen verlassen haben, von Tümpel zu Tümpel ziehen, ohne sich irgendwo niederzulassen, bis sie zu ihrer wahren Heimat in die klaren Gewässer ihres Bergsees zurückkehren. 
hukwa

Donnerstag, 8. Januar 2026

Pfad meiner Inkarnationen

 Diesen Morgen reserviere ich 
für die Momente 
da Vergesssenes sich in mir regt. 
hukwa 
Manchmal habe ich das Gespür, das mich tief in meine innere Welt trägt, dann befinde ich mich auf dem Pfad meiner Inkarnationen und werde zuum Seelenwanderer. 
hukwa

Sonntag, 25. Mai 2025

Spinnenetz der Reinkarnationen

Die esoterische Seite der Reinkarnationslehre ist vielschichtiger als manche denken. Sie zieht die Vielfalt der Verbindungen zwischen dem individuellen Bewusstsein von Vergangenheit und Gegenwart in Betracht. Unsere Inkarnationen sind sozusagen wie ein Spinnennetz miteinander verbunden also wie ein Faden des Netzes mit dem anderen Faden verknüpft ist. Letztendlich gibt es nicht mehrere Inkarnationen sondern nur eine durchgehende.was einfach heißen soll das die sogenannte frühere Existenz eine einzige Existenz ist. Wir wechseln nur mit jeder "neuen Existenz die Kleider". 

hukwa

Sonntag, 10. November 2024

Reinkarnationen

 In meinem Turm 
im spärlichen Licht 
die eine schwarze Wachskerze wirft 
im Ofen knistert die wärmende Glut 
dringen zu mir 
die Strahlen des Saturn 
brütend über alten Schriften 
Bücher aus vergangenen Jahrhunderten 
ihren Geist in mich aufnehmend 
ihn verbinden mit der Gegenwart 
des Kali Yuga 
begebe ich mich auf die Reise 
durch die Jahrhunderte 
wie ein alter Baum um seine Lebensringe weiß 
durchblättere ich im Geiste 
die Reinkarnationen meines Daseins. 
hukwa

Dienstag, 25. Januar 2022

Metaerinnerung

 Geburt ist nur 
Betäubung und Vergessen 
dazwischen Leben 
wer will in solchen Zeiten 
seine Seele noch ermessen 
und ist der Geist auch 
nackt und bloß 
Erinnerung ergibt ihn wie ein Los 
es naht der Traum 
mit Urerinnerungen 
schenkt dir Vision und ahnendes Vertrauen 
es ist die Welt 
mit ihren materiellen Strahlen 
die Grenzen zieht 
die Kerkermauern richtet 
so das du denkst 
die heimat sei so fern 
dennoch ist sie in uns 
wie ein leuchtender Stern. 
hukwa

Sonntag, 2. Januar 2022

Beschwörung der Daseienden Zeit

Hinabsteigen 
Abwenden 
von den flüchtigen Dingen 
der Gegenwart 
vorbei an den Erinnerungen der Kindheit  
dem uruhigen Schlaf der Jugend 
hinter mir 
die Erfahrung vergangener Jahre  
Unterwegs 
treffe ich das grüne Einhorn 
die betende Unke unterm Sandstein 
beobachte ich eine Weile 
und lausche dabei 
dem Ruf des Nachtspechts 
Unterwegs zur Urerinnerung... 
ich grüsse dich Einsamkeit 
seit frühen Kindheitstagen 
in dir Verborgen 
die schönen Erinnerungen 
längst vergangener Tage 
suche nach dem Korridor der Gezeiten 
dem anbrechenden Tag entgegen 
verfolgt vom Stundenglas des Aion 
fliehe ich 
vor dem Lügenhaften Antlitz saturnischer Gestalten  
die schon verfolgten 
meine Blumenwiese der Kindheit 
den Harzgeruch der wehte 
aus dunklen sommerlichen Kiefernwäldern 
in die ich eindrang 
immer tiefer 
erhellt vom Licht zuckender Kerzen 
deren eisige gefrostete Flamme 
auch heute noch meinen Weg erhellen 
dort wo die Rosendüfte das Geheimnis bewahren 
in ihrem Laubwerk und stacheligen Ästen 
die Elfe mir Wohnung gewährte 
wo Libellenflügel schwirrten 
durch sommerliche Lüfte 
schauend von Angesicht zu Angesicht 
die grünen Wasser des Waldweihers 
wo ich sah zum erstenmal den geschmeidigen Leib der Elfin 
gebannt im spiritus phantasticus 
in Sage und Gedicht die lichterhell umgaben 
die wärmende Dunkelheit der vergangenen Tage 
verhärtet und gewunden 
beschirmt von Kindheitswunden 
erschien die Zeit als Bleibendes 
so heilt Äon die alten Wunden  
wie er es tat in vielen vergangenen Nächten 
wo ich erwartete den stillen Morgen 
hingebungsvoll versunken 
im stillen Schein des alten Mondes 
Erinnerungen 
zählen dunkler Jahre 
Beschwörung 
karmischer Sternenscharen. 
hukwa
 

Donnerstag, 16. Dezember 2021

Die Reise nach Dodona

Reisen will ich 
nach Dodona 
die alte Eiche besuchen 
die vom Blitz Gespaltene 
von den Stürmen gebeugt 
wenn der Mondschein zu 
kosmischen Äther verwandelt wird 
und die Stimme Zeus 
aus borstiger Rinde tönt 
will ich den Zauberworten lauschen 
wenn 
eleusinisches Licht 
mich beleuchtet. 
hukwa 

Samstag, 11. Dezember 2021

Kehrt ein in den "Garten der verzweigten Pfade"

 Jorge Louis Borges beschreibt in seiner Novelle "Der Garten der verzweigten Pfade" eine Welt, in der alle Möglichkeiten wirklich werden; jedesmal, wenn es mehrere sich ausschließende Möglichkeiten gibt, teilt die Welt sich auf in eben so viele neue Welten, in denen je eine dieser Möglichkeiten verwirklicht ist. Die Zeit ist hier nicht als eine Dimension dargestellt, auf der nacheinander alle Zustände der Welt Platz haben, sondern als ein Netz solcher Zeitpfaden, immer aufs neue verzweigt, wenn es mehrere möglichkeiten gibt. Was borges beschreibt ist eine- Zeitreise! 
hukwa

Dienstag, 30. November 2021

Ochema und Monade oder wir sind kosmische Reisende

 Die zwölf Tierkreiszeichen sind Ursymbole der Seele. Fest verankert als Prinzipien unseres Unbewussten. Mit ihren astrologischen Entsprechungen ermöglichen sie dem der ihren Sinn und Symbolik erfasst hat eine Zeitreise durch den Tierkreis anzutreten. Voraussetzung ist das wir uns als Teil eines kosmischen Prozesses erkennen. Nicht unser Alltagsbewusstsein geht auf Reisen, sondern unser innerster Kern, die Monade die wir sind. Ich widerspreche in diesem Sinne Leibnitz und seiner "Mondalogie" in der dieser schrieb "Monaden hätten keine Fenster", keine "Ein u. Ausgänge". Woher sonst stammen die tiefen Weisheiten östlicher und westlicher Mystiker über "Welten des Bewusstseins?". Also. behaupte ich Monaden haben Fenster, sie besitzen sogar ein Fahrzeug, ein Transportmittel mit dem sie reisen können - das Ochema! In einigen seiner Schriften ging Platon auf dieses Transportmittel der Seele ein. Ein "Fahrzeug" das die Seele begleitet und erst den Abstieg in den physischen Körper überhaupt ermöglicht, ebenso den Ausstieg. Dieser Seelenwagen ermöglicht der Monade jederzeit einen Ortswechsel ein Heraustreten aus Raum und Zeit. Wir verstehen dies besser wenn wir unseren Körper als einen Schichtkörper erkennen. Wir sind Ge-schichtet. Mit diesem Seelenwagen können wir den Bewusstseinsbeton und Identitätspanzer der uns umschließt wie eine Mauer durchbrechen und auf Zeitreise gehen. In diesem sinne sind wir kosmisch Reisende. 
hukwa

Sonntag, 14. November 2021

AllNachtRealität

 Selbst die oberflächlichsten Träume verbergen eine Botschaft. Man muss sie genau untersuchen, dann findet man auch die versteckte Symbolik. So wie man seinen ALLTAG beobachtet und ergründet- so soll man auch seine ALLNACHT beobachten und ergründen. Die Wesenhaftigkeit der Nacht erkenne ich nicht dadurch das ich die "Nacht zum Tag" mache, zu einem "Nachtschwärmer" werde, sondern in dem ich versuche mein Traumleben während meines Träumens zu beobachten. Man muss sich lange in dieser Traumtechnik über um einen Erfolg zu erhalten.  
Ich werde wiederkommen 
in deinen Träumen 
zu einer anderen Zeit 
ergründe die Nacht 
und du wirst finden 
was du suchst. 
hukwa

Dienstag, 2. November 2021

Unsere wirkliche Realität

 Unsere wahre Realität in der wir eigentlich immer Leben ist die unseres tieferen Ich. Es ist die ssubjektive Wirklichkeit, eine Art Zwischenraum aus Gegenwart und Vergangenheit. Die Vielen können dies jedoch nicht wahrnehmen weil sie in der Ablenkung leben. 
hukwa 
Wir sind auf einer Reise 
von einem in ein anderes Land 
wie eine Karawane 
durch dunkles Geisterland 
wir werden wieder kommen 
zu einer anderen Zeit 
immer zurückkehren 
in einer anderen Gestalt. 
hukwa

Freitag, 29. Oktober 2021

SelbstSuche

 Gefunden im 
Unendlichen 
Vergesse ich den Schlaf 
Wiedergeboren 
aus abgelebten Zeiten 
suche ich mich selbst. 
hukwa

Mittwoch, 27. Oktober 2021

Begegnung zwische Zeilen und Zeiten - RE-INKARNATIONEN

 Im Wachtraum der Nächte 
und Schlaftraum der Tage 
verlassen sie ihr nebliges Gehäuse 
Spuck oder Wirklichkeit 
Begegnungen mit meinen Re-Inkarnationen 
Gestalten einer phantastischen Welt 
Phantasma 
Begegnung zwischen 
Zeilen und Zeiten. 
hukwa

Dienstag, 19. Oktober 2021

Tage im Herbst-Schatzkiste der Kindheit

Der Herbst und der Winter ist die Zeit der Erinnerungen und Zeitreisen ins Land der Kindheit. Erinnerungen an Landschaften der Vergangenheit. An grüne Wiesen, an Herbstabende, den Geruch von Kartoffelkrautfeuer im Feld. All das soll vergangen sein? Nein! Die Vergangenheit lebt weiter, sie ist eine eigene Welt in der Welt. 
Früher Herbstmorgen 
Zeit des sich Erinnerns 
Hinabtauchen in die Flut 
vergangener Tage 
ich beobachte das Rotkehlchen im Garten 
Damals wie Heute 
ein Spaziergang durch den Herbstnebel 
eingeschlossen im Dunst 
des 
Gestern und Heute 
die Schatzkiste der Kindheit. 
hukwa

Samstag, 16. Oktober 2021

Du bist das URATOM

In den Tiefen unseres Geistes 
in der Verborgenheit 
des UNBEWUSSTEN 
existiert etwas ganz ANDERES 
etwas EXISTIERT 
unterhalb unserer Oberfläche 
in den Tiefen unseres Inneren 
jenseits der alltäglichen Grausamkeiten 
die wir dem PLANETEN antun 
existiert ein 
ALLTAG 
in dem ein allesumfassendes SEIN wie ein Herbstnebel uns umgibt in diesem Nebel wandert das 
URATOM  
jene SUBSTANZ die wir wirklich sind 
in der ECHTHEIT unseres SEINS 
stell dir vor: 
Da ist ein ATOM das Millionen von Jahren verborgen war in einem Eisberg und jetzt da der Eisberg schmilzt und das Atom aus seiner ERSTARRUNG erwacht, beginnt seine Wanderung: 
es erscheint in 
einem Grashalm 
einem Baum 
einer Ameise 
einem Karpfen 
einem Hirsch 
in einem 
MENSCHEN 
und 
SCHMETTERLING 
dann verschwindet das Atom wie der Schmetterling durchlaäuft die nächste METAMORPHOSE um irgendwann in irgendeinem UNIVERSUM seine nächste WANDERUNG zu beginnen 
STELL DIR VOR 
DU BIST DAS ATOM. 
hukwa

 

Mittwoch, 28. April 2021

Reinkarnationserlebnis

Am Morgen saß ich einige Zeit am Ufer des Waldbachs, den ich öfters aufsuche. Süßer Duft von blühenden Schlehen, Vogelgesang und das Murmeln des fließenden Wassers versetzten mich in eine meditative Stimmung. Meine Gedanken weilten tief in längst vergangenen Zeiten. Während solcher Momente kann es geschehen dass ich mich plötzlich in einem anderen Zeitalter wiederfinde. Für Momente befinde ich mich dann in einer Umgebung die weit entfernt ist von meiner Jetztzeit. Ich bin überzeugt das solche Erlebnisse reine Reinkarnationserlebnisse sind. 
Hier bin ich 
am ufer des Waldbachs 
tief in mir drinnen 
tief im Wald 
das gurren der Tauben 
das Fließen des Wassers 
begleiten mich 
auf meinen verborgenen Pfaden. 
hukwa

Donnerstag, 4. Februar 2021

Nichts geht verloren

"Da regst du dich nach ewigen Normen 
Durch tausend, abertausend Formen 
Und bis zum Menschen hast du Zeit."  
Goethe 
Keine Tat, kein Gedanke geht verloren. Sie sind, werden, abgelegt in der universalen, kosmischen Psyche, die ihrem Wesen nach, eine ewige Erfahrung ist. 
hukwa 

Donnerstag, 5. November 2020

Vom richtigen Träumen

 Der echte Traum, jener, der uns direkt ins Reich des Unbewussten und des Mythos führt beginnt kurz vor dem Schlaf. In jenem Moment in dem man sich vom Rationalen des Alltags abwendet, beginnt das was man gemeinhin Irrational nennt (obwohl es nur eine andere Realität ist), wie aus einer anderen Welt, eben der Anderswelt, zu wirken. Die Metamorphose des Traumlebens beginnt.Durch aktive Imagination können wir die Träume lenken. Dies ist das Reich der Immerwiederkehrenden, hier erscheinen sie plastisch und fast berührbar. das Dunkle, das Unerklärliche ist in dieser Zone Zuhause. Hier findet die zweite Biographie, die imaginäre Biographie statt. Erinnnerung und Einbildungskraft, Traumleben und Mythos werden zu einer Einheit und ihr Ergebnis ist der wirkliche Traum. 
hukwa  
Wie soll ich dies Bild 
mit seinem Geist erfassen 
das flieht und wiederkehrt 
im dunklen Raum 
wo Spiegel blenden 
dazwischen Licht sich wendet 
verborgen ist das Symbol. 
hukwa 



Montag, 5. Oktober 2020

Historische Fantasie

So lebe ich halb in der Welt der Gegenwart und mit einer anderen Hälfte von mir durchreise ich die Vergangenheit. Vor allem in der Zeit in der ich intensiv Lyrik schreibe. Manchmal spüre ich dass der Malakt wie der Beginn einer Reise in die Antike oder ins Mittelalter für mich ist. Ebenso ergeht es mir beim Dichten. Ich bekomme oft das fade Gefühl nicht los, dass das Leben von heute gemein und auf niederster Stufe geführt wird und eine Ahnung sagt mir dass es in der Geschichte Zeiten gab in denen alles anders gewesen sein muss. 
hukwa 
 
Es ist der 5 Oktober 2020 
draussen ist es regnerisch und kalt 
schönes dusteres Herbstwetter 
ich schreibe meine tägliche Dosis Sätze ins Tagebuch  
und fühle mich gut dabei 
dann beginne ich mit dem Malakt 
während der Arbeit mit den Farben 
werden meine Gedanken wie immer bei diesem Tun 
philosophisch und historisch 
und ich verziehe mich in das Schneckenhaus meines Geistes 
verschließe es fest 
und verschwinde für einige Zeit 
in eine Imaginäre Welt. 
hukwa