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Dienstag, 1. September 2015

Waldspuren

Die Flurnamen verbinden die Menschen der Gegenwart mit der Vergangenheit, sie geben uns Kunde über die Siedlungsvorgänge, über die landwirtschaftliche Bebauung des Bodens sowie über das gesamt-kulturelle Leben unserer Vorfahren. Manche dieser Flurnamen erinnern an alte Besitzverhältnisse, an längst vergessene Rechtsbräuche aber auch an ehemalige Waldberufe und Waldnutzungsrechte. Dem Kundigen, der sie lesen kann, geben sie ein lebendiges Bild der Vergangenheit.
Vor allem Heute, wo vielerorts durch Landwirtschaft und Siedlungsbau ganze Ortsstrukturen verändert wurden deuten Flurnamen noch auf geschichtliche Zusammenhänge hin.

An die Tätigkeit von Daubenhauer, Köhler, Glasbrenner und Pottaschsieder erinnern einige Flurnamen in der Waldlandschaft von Trippstadt. Die Pottasche verwendete man zur Glasherstellung, zur Düngung und zum Wäsche waschen, sie war das erste Waschmittel. Auch der Name Eschkopf bei Johanniskreuz erinnert an die Pottaschsiederei, er leitet sich von Asche her und nicht von Esche. Ein weiterer Flurname der an diese alte Tätigkeit erinnert, ist das „Eschhebelloch“ im Neuhöfertal. Die Bezeichnungen Glastal und Glashald am Schwanenberg, ebenfalls im Neuhöfertal, verraten uns, dass hier einmal eine Glashütte stand. Dabei handelte es sich um sogenannte Waldglashütten. Als Waldglas bezeichnete man durch Eisenoxide grünlich gefärbtes Pottascheglas, welches vom Mittelalter bis etwa ins 17. Jahrhundert hergestellt wurde.
Um Glas herzustellen benötigte man einen geeigneten Sand, den man möglichst in der Nähe der Glashütte abbauen konnte. Geeignet war angeschwemmter verwitterter Sandstein in Bachbetten. Pottasche wurde dazu als Schmelzmittel verwendet.
Die Abteilung Harzofeneck zwischen Forsthaus Antonihof und Mölschbach weist auf einen Harzofen hin der hier einmal betrieben wurde. In solchen Öfen wurde aus Kiefernholz das Harz (Pech) herausgekocht.
Auch die Namen der Bäche verraten uns viel über die Geschichte einer Landschaft. Vor allem der Bachname „alb“, der ja die Moosalb auszeichnet, die durch Trippstadter Gebiet fließt.
Der Namensbestadteil – „alb“, stellt eine altwestische (vorindogermanische) Bezeichnung für Fluss- und Bachbette sowie Weißwasser dar, die sich im keltischen Sprachschatz als „albis“ widerspiegelt. Man kann daher davon ausgehen, dass dort wo Bäche mit diesem Namensbestandteil vorkommen, einst keltisches Siedlungsgebiet war.
Im Laufe der Geschichte veränderten sich diese Namen manchmal oder wurden in Nachbargemeinden anders genannt. Was man sehr deutlich bei der Moosalb verfolgen kann. Im Jahre 1600 hatte die Moosalb mehrere Namen, wie aus Velmanns Beforschung zu ersehen ist.
So nannte man sie unter anderem „Fischbach“, „Diemersteinerbach“, „Hertersweilerbach“, „Humbergerbach“ und „Horkosterbach“. Je nachdem durch welches Herrschaftsgebiet sie floß. Jener Bachteil der den Sickingern gehörte nannte man „Sickingenbach“. Ihr ältester Name ist wohl „Muschalb“. In der Flurnamenforschung ist es sehr wichtig immer nach der ältesten bekannten Form zu suchen, da sie viel über die Dorf- und Landschaftsgeschichte aussagen kann.


Über die erste Nutzung der Trippstadter Waldrechte erfahren wir einiges aus dem Flörsheimer – Lagerbuch und aus dem Weistum von Wilenstein und Trippstadt.
Hier einige Ausschnitte aus dem Weistum:

  1. Der Wald, das Erbe genannt, steht den Herren von Flörsheim (Unterburg) zu.
  2. Wasser und Weide werden den beiden Herren der Ober- und Unterburg gemeinsam gewiesen zu gleichen Teilen.
  3. Beide Teile haben auch in den hohen Wäldern gemeinsam zu hagen und zu jagen. Niemand darf ohne Erlaubnis der Herren jagen oder fischen. Wird einer dabei ergriffen, muss er als Strafe 30 Schillinge Heller bezahlen.
  4. Eichen, die Bauholz liefern oder Eckerich tragen, dürfen von den Einwohnern nicht abgehauen oder gestümmelt oder gar nach auswärts verkauft werden, es sei denn mit Genehmigung der Herrschaft.
  5. So sich Feuer in den Wäldern oder sonst erhebe, soll jeder schuldig sein herbeizulaufen und beim Löschen zu helfen. Tut er es nicht, soll er der Gemeinde ein halbviertel Wein zu vertrinken geben.
  6. Wenn in den Wäldern Eckerich vorhanden ist, darf jeder, der im Wilensteiner Gericht wohnt, soviel Schweine in den Ecker treiben als er auf seinem Mist gezogen hat. Doch ist dem Herrn der Oberburg (den Grafen von Falkenstein) der Dehm zu entrichten, nämlich von jedem Schwein sechs Pfennig und ein Heller, wovon der Förster den Heller erhält. Der fremde Schweine eintreiben will, muss die selbe Gebühr bezahlen wie Auswärtige.
  7. Wer im Gebiet „Drippstadt“ bauen will, dem soll seine Herrschaft, auf deren Grund er baut, zwölf Stück Holz (Stämme) geben.
  8. Ein jeglicher armer Mann (Einwohner), der zu „Drippstadt“ seßhaft ist, hat Macht in den Wäldern der Herrn der Oberburg und der Flörsheimer ziemlich (ausreichend) Holz zu hauen für Wagen und Pfluggeschirr und auch um sein Haus und Garten zu machen. Doch vorher muss er dem jeweiligen Amtmann Bescheid geben, der ihm die Stelle angibt, wo er hauen soll. Als Brennholz dürfen Windfälle und Taubholz aus den Wäldern entnommen werden.

Im Jahre 1600 fertigte der kurpfälzische Forstmeister Philipp Velmann von mehreren Waldungen, die an die Herrschaft Wilenstein angrenzen, sogenannte „Waldbeforschungen“. Darin beschreibt er die Grenzsteine, die Grenzbäume, die auch Lach- oder Lochbäume genannt wurden, denn sie waren mit einer Lache (einem Zeichen) gekennzeichnet. Des weiteren schrieb er über die Jagd- und Fischereiverhältnisse sowie über die Baumarten und ihren Standort. Die „Beforschung“ ,zum Beispiel des Lauberwaldes, ist recht kurz gehalten. Aus diesen Aufzeichnungen lässt sich entnehmen, dass in diesem Wald die Eiche gut verbreitet war. Es werden 13 Eichen- doch nur 2 Buchen–Lochbäume erwähnt. Von zwei Stellen am Steinberg und am Pferdsgarten, schreibt er, dass dort Auerhähne balzen.
Der Flurname Pferdsgarten geht auf ein altes Gestüt zurück. Ebenso der Name Stüterwald.
Für jeden Heimatforscher sind Flurnamen eine geschichtliche Fundgrube.
Eine der historischsten Stätten im Trippstadter Wald ist die im Haderwald liegende Amseldell. Der älteste bekannte Flurname von diesem Tal ist „Ramseldell“ was Rabental bedeutet.
Um das Jahr 1860 hat Karl Freiherr von Gienanth hier eine extravagante Waldanlage erbaut. Mit Irrgarten, Kegelbahn und Schutzpavillon. Hier empfing er immer wieder hohen Besuch, vom niederen Adel bist zum hohen Prinzregenten. Wovon heute noch die Denkmäler und zwei gußeiserne Tafeln mit Inschriften berichten.


Weit über die Grenzen der Pfalz hinaus wird das romantische Karlstal als ein Kleinod unter den Tälern des Pfälzerwaldes geschildert. Kein geringerer als der bekannte Gartenarchitekt F. L. Sckell, der für München den englischen Garten erbaute, hat vor fast 200 Jahren über das Tal folgendes geschrieben: „Eines der schönsten Täler, die ich in dieser Art gesehen und auch bearbeitet habe, nämlich in dem ich die hinter den Ästen der Bäume und Sträucher versteckt gelegenen Felsmassen mit ihren Wasserfällen dem Genusse unter bildlichen Formen näher brachte und durch Zugänge die Möglichkeit bewirkte, diese ausgezeichneten Ruysdaels in ihrer ganzen Schönheit zu sehen, liegt in der Herrschaft Trippstadt in der Rheinpfalz, damals das Karlstal genannt. Ein kräftiger Bach stürzt sich da hinab in ein romantisches und durch die ehrwürdigen Buchenbäume in ein feierliches Dunkel gehülltes Tal. Kolossale Felsenstücke denen die Natur die ausgezeichnetsten malerischen Formen verliehen hat, wie ich sie fast nie schöner gesehen habe, liegen z. T. an den Berghängen und in der Tiefe, wo sie dem Bache auf eine Länge von ¾ Stunden unaufhörliche und abwechselnde Hindernisse darbieten, über die er bald mit einem Lärm, der im Tale widerhallt, herabfällt, bald murmelnd und ruhig bis zu einem neuen Kampfe dahingleitet. Nachdem sich aber der Bach durch dieses romantische Tal und zwischen diesen Felsmassen gewaltsam durchgedrängt und eine Menge Wasserfälle von vorzüglicher Schönheit und hohem Kunstwerke unter den verschiedensten Umrissen und Wirkungen gebildet hat, ergießt er sich am Ende in einen ruhigen Teich, in welchem sich die Trümmer einer längst zerfallenen Ritterburg, Wilenstein, von einer Anhöhe spiegeln. Hier hört aller Lärm auf und die Natur ist wieder in ihren ruhigen Zustand getreten“.

Auch die Sage weiß uns einiges aus alten Zeiten über das Tal zu berichten. So erzählt eine Legende von einer uralten Eisenschmelz die hier einst gestanden habe und die dem, in einen alten Eichbaum verwandelten, Grafen von Wilenstein jährlich eine Eisenrüstung liefern musste.
Sagenhaft ist auch die Verbindung zur Burg Wilenstein: „Einst verdingte sich ein schöner Jüngling – man wusste nicht, woher er gekommen war – in die Nähe des Schlosses als Schäfer. Seine Schönheit und sein edles Wesen machten ihn bald bemerklich, so dass alles von ihm redete. Der Ruf von dem rätselhaften Hirten drang auch zu der Tochter des Ritters von Flörsheim auf Wilenstein und sie war begierig ihn zu sehen.
Beim Blumensuchen fand das Fräulein den Schäfer schlafend auf einer Wiese. Als dieser erwachte floh die Jungfrau mit raschem Schritte zur Burg, doch trug sie sein Bild mit sich fort im Herzen. Als sie ihn nach kurzer Zeit wiedertraf, wechselten beide einige Worte. Täglich war sie nun auf dem Erker des Schlosses, wenn der Schäfer mit seiner Herde hier vorbeikam. Alle Bewerber, die auf Wilenstein erschienen und um ihre Hand anhielten, wurden abgewiesen. Als aber ein Graf Siegbert um ihre Hand anhielt, drang der Vater auf Zusage und die folgsame Tochter schwankte schon. Nur noch einmal wollte sie vorher von ihrem Erker den Schäfer sehen, doch dieser kam nicht mehr.
Bangen Herzens eilte sie an den Ort, wo er gewöhnlich seine Herde weidete, dort traf sie einen anderen von dem sie hörte, wie dem schönen Hirten das Herz vor Gram gebrochen war und er im kühlen Grabe schlummerte. Leichenblass und wankend suchte sie bei einem nahen Klausner Trost. Aber auf dem Rückweg zur Burg fiel die vor Schreck noch halb Betäubte von einem Steg, den sie überschreiten wollte, ins Wasser und ertrank.
Der Klausner berichtete alles dem verzweifelten Vater. Der ließ zum Gedenken ein Kirchlein bauen und Hirtenstab und Flöte gehauen in Stein am Turme einfügen. Beide Zeichen sind am Turm der untergegangenen Kirche beim Aschbacherhof noch heute zu sehen“.

Eine andere Sage erzählt von einer ledernen Brücke die einst die Burg mit dem Wilensteinerhof verbunden haben soll. Auch von einem Hund mit einem Schlüssel im Rachen der einen Schatz bewacht, erzählt uns eine alte Legende.

Solche Sagen, wie die aus dem Karlstal, nennt die Volkskunde ätiologische Sage, d.h. sie liefern eine „Erklärung“ für die Entstehung oder Herkunft eines augenfälligen Wahrzeichens der örtlichen Umgebung. Im Karlstal sind dies neben einigen Felsen, vor allem die Einsiedlerhöhle in der Karlstalschlucht. Ein bestimmter Platz oder Gegenstand regt die Sagenbildung an, gerade weil er den in der nächsten Umgebung Lebenden einzigartig erscheint; doch die daraus entstehenden Geschichten sind alles andere als einzigartig, sie ordnen sich vielmehr fast immer in bestimmte Muster ein, die der Volkskundler als weit verbreitet erkennt.



Lit. Hinweise:
Weistum von Wilenstein und Trippstadt. Staatsarchiv Speyer Abt. Falkenstein St. 107, Seite 118f.

Ernst Bilfinger: Johanniskreuz eine Waldgeschichte.

Ernst Christmann: Pfälzische Glashütten der alten Zeit.

Erich Bauer: An der Wiege der deutschen Forstwissenschaft.

Ernst Bilfinger: Das Holzland.

Julius Wilde: Kulturgeschichte der rheinpfälzischen Baumwelt und ihrer Naturdenkmale.

Hans Wagner: Alte Waldberufe.

Alte Waldprotokolle aus dem Privatarchiv von Herrn Geißenbauer, Mannheim.


hukwa

Karlstal/Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Karlstal/Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Amseldell/Foto/Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Dienstag, 28. Oktober 2014

Von Feldbäumen, Feldwegen und Feldzäunen - Die Trippstadter Feldmark ein altes Kulturgut mit ökologischer Vielfalt

 
Alter Birnbaum am Weg zu den zwei Steinen - Foto Copyrights Ute Knieriemen-Wagner

Trippstadt verfügt über eine große Anzahl von sehr alten und wunderschönen Flurbäumen. Darunter einige Eichen die weit über 250 Jahre alt sein dürften.
Der Wanderer wird die wenigsten davon zu sehen bekommen, da sie oft mitten im Feld- und Weidegebiet stehen und daher meist von Weidezäunen umgeben sind. Auch führt nicht immer ein Weg zu ihnen. Durch radikale Flurveränderungen in den letzten Jahrzehnten sind vielerorts Feld- und Flurbäume abgeholzt und leider nicht mehr nachgepflanzt worden. Dass wir in Trippstadt noch eine gute Anzahl solch alter Bäume haben, sollte unbedingt hervorgehoben werden.
Flur und Feldbäume prägen ein Landschaftsbild, sie geben der Landschaft eine Struktur und somit ein unverwechselbares Aussehen. Sie haben eine wichtige ökologische Aufgabe sowie eine ästhetische und raumbildende Wirkung für die Erholungslandschaft.
In unserer Kultur sind Bäume von jeher Symbole der Geborgenheit und des Schutzes. Sie erfüllen unser Bedürfnis nach Schönheit im Landschaftsbild und wenn sie irgendwann verschwinden, ist dies ein ästhetischer und kultureller Verlust. Über ihren Zweck als Kulturbaum hinaus ist der Erhalt solcher Bäume auch praxisorientierter Naturschutz.
Im Verbund mit alten Feldgehölzen, Feldwegen, Ackerrainen und Weidezäunen aus Holz, sind Feld- und Flurbäume ein wichtiger Teil ökologischer und tiefen-ökologischer Vernetzung.
Feldgehölze bedeuten für das Wild Deckung und für ungezählte Kleintierarten Lebensraum. Rehe dienen sie als Rückzugsort, Füchse können dort ihren Bau anlegen, für eine große Anzahl von Vögeln sind sie Nist- und Überlebensraum. Sie bilden das ökologische Netzwerk des Artenreichtums der Feldflur.
Zu diesem Netzwerk zählen auch die erwähnten Wege, Ackerraine und Weidezäune, Gräben und Feldgewässer.
Die alten hölzernen Weidepfosten dienen dem Steinkauz in der Abenddämmerung als Ansitz für seine Jagd. Auch der Mäusebussard ist Nutznießer dieser althergebrachten Zaunpfähle. Daneben dienen sie einer Vielzahl von Insekten als Lebensraum. Vor allem, wenn schon der „Zahn der Zeit“ an den Pfosten genagt hat. So nutzen Wildbienen das alte, noch nicht von giftigen chemischen Schutzstoffen gebeizte Holz, um ihre Niströhren hineinzugraben. Andere, wie die kleinen Feldwespen und Hornissen, schaben Holzteilchen heraus, um daraus ihre Waben zu bauen. Rotkehlchen, Bach-stelze und Ammern, benutzen die Zäune als Sitzwarten und schmettern im Frühling ihre jubilierenden Gesänge durch die Feldmark.

Aber auch die wenigen, bisher noch nicht asphaltierten Feldwege müssen als Biotope erwähnt werden, kommt ihnen doch eine ökologische und kulturelle Bedeutung zu, die der Allgemeinheit oftmals nicht bekannt ist.
Vielen Vogelarten dienen diese Wege als „Staubbad“. Schwalben suchen in den Wegpfützen den Schlamm, den sie zum Nestbau benötigen. An den Wegrändern finden sich immer wieder kleine Ameisenhaufen, die für den Grünspecht, unseren „Erdspecht“ sehr wichtig sind.
Auch Sandläufer, Sandbienen und Sandwespen, benötigen die alten Feldwege zum Überleben, daneben auch eine Vielzahl von Eidechsen die diese als Überlebensraum erobert haben.
Eine vom Frühling bis in den Spätherbst hinein blühende Pflanzenvielfalt findet sich bei den alten Flur – und Feldwegen, diese wiederum zieht natürlich seltene Schmetterlings – und Insektenarten an.

Leider wurden landesweit schon viel zu viele dieser alten Wege in geteerte „Fließbänder“ verwandelt ohne zu bedenken, dass sie genau wie die Feldbäume ein altes Stück Kulturgut sind.
Für den Erholungssuchenden bieten die alten Feldwege die Möglichkeit, das Gefühl des Laufens auf Asphalt für einige Zeit zu vergessen, das uns ein natürliches Gehen immer schwieriger macht. So lädt der Feldweg dazu ein, uns in der „Magie des Gehens“ zu üben.
Es gibt viele Gründe die für die Erhaltung unserer alten Flurbäume, Feldraine und romantischen Feldzäune sprechen. Neben den landschaftsästhetischen, den kulturellen und ökologischen Gründen sind es vor allem psychologische und gesundheitliche Gründe, die durch nachhaltigkeitsstrategische Argumente ergänzt werden.
hukwa

Dienstag, 7. Oktober 2014

Identität

y
Fotos Ute Knieriemen-Wagner




                                                      Foto: Ukw 
Die Natur soll der sichtbare Geist, 
der Geist die unsichtbare Natur sein. 
Hier also, in der 
Identität des Geistes
in uns und in der Natur außer uns, 
muss sich das Problem, wie eine Natur 
außer uns möglich sei, auflösen. 
Friedrich Wilhelm Joseph Schelling 
 

Samstag, 23. Juni 2012

Sommerblüten-Waldspaziergang

Fingerhut


Glockenblumen

Heckengiersch

Holunder

Kamille

Natternkopf

Scharfgarbe

Wilde Malve

Dienstag, 5. Juni 2012

Idylle im Elsass

Bei einer Wanderung im Elsass habe ich heute diese wunderbare Idylle aufgenommen!