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Freitag, 17. April 2026

Pareidolie

Im Garten 
lockt jetzt der Dompfaff 
den ganzen  Frühlingstag. 
hukwa
Die flüchtigen Wolken am Himmel 
formen sich zu Gesichten und Gestalten 
fordern die Phantasie heraus 
einzugehen in eine phantastische Welt. 
hukwa

Dienstag, 7. Oktober 2025

Traumschreiben

 Das Malen nach Bildern, die man im Traum gesehen hat, halte ich für genauso realistisch, wie eine Malerei die sich mit Bildern des wahren Lebens befasst. Rene Magritte 
Mit dem Schreiben ist es wohl ähnlich das beweisen die Geschichten von Poe und E.T.A.Hoffmann 
hukwa

Freitag, 3. Oktober 2025

Tägliches Mysterium

 Ein Duft von Astern 
Im Raureif des Morgen 
Durchwallt den alten Garten. 
hukwa 
Die Dinge waren schon immer mehr als sie nur sind. Über das an-sich-der-Dinge schrieb der Maler rene Magritte: "Tätsächlich aber ist das Mysterium nur dort gegenwärtig-wenn auch nicht offenkundig-wo eine Pfeife auf einem Aschenbecher liegt, oder dort,wo eine nächtliche Landschaft sich unter einem Sternenhimmel befindet". 
Magritte erklärt uns dasss sich das Mysterium überall befinden kann. 
hukwa

Donnerstag, 2. Oktober 2025

Alte Häuser

 Alte Häuser 
sind wie alte Menschen 
geheimnisvoll oder banal. 
hukwa 
                                      Das alte Haus 
Ich liebe alte Häuser, sie müssen weit über 100 Jahre alte sein, das sie ihre Aura entfalten. Tun sie das dann führen sie ein Eigenleben,sie besitzen dann etwas personales. Die Verlassenheit alter Häuser ähneln alten einsamen Menschen.Nur alte Häuser haben die Ausstrahlung eines Refugiums. In  ihren  Mauern findet eine ständig schleichende Korrosion statt. Sie sind keine tote Materie sondern bewohnt vom Geist und den Gedanken die Generationen von Menschen in ihnen hinterlassen haben. 
hukwa

Mittwoch, 4. Juni 2025

Durchbrechung

Der Mondschein im Weiher 
erinnert 
an die Unendlichkeit. 
hukwa 
Das Phantastische ist einfach die Durchbrechung des Weltordnungsprinzips. 
hukwa 

Zwischen Phantasie und Realität

 In einer von Angst beherrschten Zeit sind die Voraussetzungen zu einer Verzauberung der Welt durch das Phantastische gegeben oder auch umgekehrt, da der Mensch vor der von ihm selbst geschaffenen Welt Angst hat. 
Die Phantastische Literatur kehrt Descartes, newton und Bacon den Rücken und öffnet die Türen zu einer neuen Sichtweise der Welt. Schließlich ist die Macht der Phantasie vor allem die Wegerung, zu einem robotischen Menschen erniedrigt zu werden.  
hukwa

Montag, 5. Mai 2025

Traum und Phantasie

  Immer und überall 
sind Wirklichkeit und Fiktion 
miteinander verbunden.
Beim wirklichen Träumen beginnt das Traumleben schon vor den ersten Augenblicken des Schlafs, von dem Moment an, in dem die Gedanken sich derationalisieren, das Bild autonom wird und sich außerhalb des Bewusstseins entwickelt. Dies ist der Moment des hypnagogen Träumens, der Moment wo man eintaucht ins Reich der Phantasie. 
hukwa

Freitag, 6. Dezember 2024

Das Vampirmotiv im täglichen Leben

 Die meisten Vampire zeichnen sich, wie schon D.H.Lawrence an Texten von E.A.Poe gezeigt hat, nicht nur durch Sexualität sondern vor allem durch Begierde-Gier aus. Nämlich in das Bewusstsein  eines anderen einzudringen und ihn seines Ichs und seiner geistigen Eigenständigkeit zu berauben. 
In seiner "Gespenstersonade" bezieht Strindberg den Vampirvorgang als Interaktion auf die Familie. R.d.Laing sprach in  diesem Sinne von einer vampirartigen Bindung. Der Vampir als Technik der Macht! 
Auch politische Institutionen werden oft zu "Aussaugern" indem sie ökonomisch ausbeuten. 
Die Vampire sind unter uns. 
hukwa

Donnerstag, 5. Dezember 2024

Vom wirklichen Golem

 Es heißt das Samuel der Fromme , einen Golem geschaffen hatte, der zwar nicht sprechen konnte, der aber Samuel auf seinen  langen Wanderungen durch Deutschland und Frankreich begleitete und bediente. Das Wort Golem taucht etwa im 12.Jahrhundert in verschiedenen Schriften der deutschen Kabbalisten das erste mal auf, gemeint ist ein künstlich geschaffener Mensch. In den Kommentaren des Buches Jezira wird der Golem öfters erwähnt. Gershom Scholem schreibt: "Ich möchte betonen...dass es sich bei den genauen Angaben, die wir über die Golemherstellung besitzen, nicht so sehr um ein Legendenmotiv handelt, sondern um den Vollzug eines exakten Rituals das eine ganz bestimmte Vision , nämlich die der schöpferischen Belebung, der Golemfigur zu erzielen sucht. Aus dem Ritus der Adepten, wie ihn die authentischen Quellen schildern, wurde im Volksbewusstsein eine Legende". 
Es ist eigentlich recht einfach: der Golem existiert einfach auf der Astralebene und wird durch Gedankenkraft des Magiers und Adepten erschaffen. 
hukwa

Dienstag, 3. Dezember 2024

Die Seele des Werwolfs

 Ernesto Bozanno vermutete unter Einfluß okkulter Theorien, das Tiere eine Kollektivseele haben, die sich bei der Ausbildung des Menschen in Einzelseele aufgelöst hat. Der Werwolf markiert für ihn eine Zwischenzone von Wesenheiten, die noch das Bestreben haben, zeitweilig zu den niederen Entwicklungsstufen zurückzukehren. 
hukwa 

Montag, 2. Dezember 2024

Phantasie als Erfahrung

 Die Imagination, die ja eine Art Wachtraum ist,ist der Mechanismus in uns der das Phantastische erweckt so das es für einige Zeit zu unserer Wirklichkeit wird. 
Mir geht es weniger darum Fantsy Geschichten zu schreiben sondern die Erfahrungen meiner Phantasieerlebnisse aufzuzeichnen. Gleich wie ich es mit meinen Träumen tue. 
hukwa

Samstag, 30. November 2024

Eine seltsame Gesellschaft- eine phantastische Imagination

 Heute Nacht habe ich eine Imagination der Erzählung "Isabelle von Ägypten" des Achim von Arnim erlebt. Eine Mischung zwischen Traum und gelenkter Imagination im Halbschlaf. Arnim bringt in seiner Erzählung verschiedene Sagen- und Märchenfiguren zusammen,in der Überzeugung "dass viele Sagen sich der Zukunft erst noch enthüllen". Über diese phantastische Erzählung schrieb Heinrich Heine: "in sämtlichen französischen Schauergeschichten,ist nicht soviel Unheimliches zusammengepackt wie in jener Kutsche, die Achim von Buik nach Gent fahren lässt". 
In der Kutsche sitzen: 
1.Eine alte Zigeunerin, die auch eine Hexe ist. 
2.Ein toter Bärenhäuter, der aus dem Grab gestiegen ist und sich noch einmal auf sieben Jahre 
  als Bedienter verdingt. 
3. Die Isabella nachgenildete Golem Bella, ein Mädchen aus Tonerde. 
4. Feldmarschall Cornelius Nepos, der in Wirklichkeit ein Alraun ist, ein Galgenmännlein. 
Während ich mir diese seltsame Gesellschaft vorstelle, lasse ich meiner Imagination freien Lauf. Der kutscher denke ich mir nun ist kein anderer als "Mephisoteles". Neben ihm sitzt eine schöne Frau die in wirklichkeit "Carmilla"ist, die Vampirin die Sheridan Le Fanu erschaffen hatt. An einer Wegkreuzung hält die Kutsche kurz, ich steige ein und stelle mich der seltsamen Gesellschaft als Victor Vulcanelli vor obwohl ich ja in Wirklichkeit Thoreich Geißenbauer bin. 
hukwa

Freitag, 29. November 2024

Nach dem Wiederlesen der Vampirin Camilla

 Die erste wirklich überzeugende Vampirgeschichte der Weltliteratur schrieb nach meiner Meinung Theophile Gautier. Die schönste ist vielleicht "Carmilla" von Sheridan Le Fanu, der sich wahrscheinlich von Coleridge Ballade "Christabel" beeinflußen ließ. Nach "Dracula" ist Carmilla die meist verfilmte Vampirgestalt. Mit ihr gelang Fanu ein Meisterwerk der Phantastischen Literatur. 
hukwa

Über die Erschaffung von Golems

 Die Hauptaufgabe des phantastischen Schriftstellers ist doch wohl die Erschaffung von literarischen Golems. Diese Gestalten entstehen in jenen dunklen, literarischen Bezirken, dort wo sich für Erzähler oder Erzählerin die Grenzen von Ich und Außenwelt auflösen und das Reich der Phantastik beginnt. Wo Erlebtes und Erdachtes zur Einheit von phantastischem Denken werden. 
hukwa

Sonntag, 24. November 2024

Zeitenwende und Phantasie

 Wenn wir in Zeiten einer sogenannten "Zeitenwende" in die politische Welt hineinschauen bemerken wir alsbald, wie trügerisch das Gefühl ist 
das dass Phantastische von der Realität trennt. 
hukwa

Dienstag, 19. Dezember 2023

Phantastik

 Phantastik ist die Sehnsucht nach einem Leben mit Blick aus der Vorgelperspektive- als Ganzes- und nicht eingeengt durch posivistische Weltanschauungen. 

Jede im Geist geschaffene phantastische welt ist eine Realität für sich. 

Das Morgengrauen verleiht den Dingen ein fremdartiges Aussehen. Diese Zeit ist ein Dämmerzustand phantastischer Wirklichkeiten. 
hukwa

Montag, 27. November 2023

Über das Schreiben von Phantastik

 Der November ist die Zeit wo sich die Phantastik wieder meldet. Jetzt entstehen vermehrt phantastische Geschichten und Gedichte. Es ist die Zeit starker Verinnerlichung. Die Zeit wo die Immerwiederkehrende sich zu Wort melden. In der ländlichen Stille des frühen Morgen zwischen 4 und 6 Uhr schreibe ich jetzt wieder vermehrt Phantastik. 
Phantastische Geschichten zu schreiben ist auch die Weigerung sich zu einem robotischen Leben erniedrigen zu lassen in einer von Materialismus und Konsum geprägten Gesellschaft. 
hukwa

Sonntag, 19. November 2023

Phantastik

 Jede im Geist geschaffene phantastische Welt ist eine Realität. 
hukwa 
Das Thema der phantastischen Literatur ist letztendlich das Gleiche wie die Themen in der Psychoanalyse. 
hukwa 
Phantastik ist die Sehnsucht nach einem Leben mit Blick aus der Vogelperspektive- ein Sehen nicht eingeengt durch eine materialistische Weltsicht. 
hukwa

Donnerstag, 3. Februar 2022

Phantasie und Philosophie

 Echte Phantasie entsteht wenn eine magische Wirklichkeitsauffassung mit der grobschlächtigen Rationalität unseres Alltags zusammentrifft. Denn in der gewöhnlichen Realität ist immer eine Spur magisch-phantastischen Seins vorhanden. Dieses "Andere" umgibt uns, im Sinne Ludwig Wittgensteins: "Ich könnte sagen: Wenn der Ort, zu dem ich gelangen will, nur auf einer Leiter zu ersteigen wäre, gäbe ich es auf, dahin zu gelangen. Denn dort, wo ich wirklich hin muss, dort muss ich eigentlich schon sein. Was auf einer Leiter erreichbar ist interessiert mich nicht". Kurzum: die Phantasie ist immer um uns herum. 
hukwa 
Im Schweigen des Tages 
versteckt sich die Erwartung 
an die keiner mehr glaubt. 
hukwa

Samstag, 4. Dezember 2021

Die Welt hinter der Welt

Draussen herrscht Nässe, Kälte und Schneetreiben. Hier im Oratorium fühle ich mich wie Albrecht Dürers "Hieronymus im Gehäuse". Meditativ, hermeneutisch ganz in alte Bücher und Schriften vertieft, eine eigene Welt in der Welt. Ähnlich wie Manfred Kyper meinte mit der "welt hinter der Welt", oder auch Görres der schrieb: "Hinter der Welt ist Magie". Man muss im Dunkel gehen können um die Sterne zu erkennen. In der "Dunkelheit" lüften sich die Schleier der Maja und dem Suchenden wird ein Bild von der wirklichen Wirklichkeit der Welt erlaubt. 
hukwa