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Donnerstag, 8. Oktober 2026

Traumverbindungen

 Gedichte sind wie 
die Gewässer des Lebens 
manchmal sogar schmelzende Gletscher. 
hukwa  

Wie traurig 
das letzte Grillenlied 
am Herbstabend.  
hukwa  
 
Im Schlaf 
wird die Seele 
zur Brücke 
und der Traum 
zur Verbindung mit der Ewigkeit. 
hukwa

Mittwoch, 28. Januar 2026

Sonntag, 18. Januar 2026

Wachsein und Traumwelt

 Der bewusste Träumer 
wird sich manchmal fragen 
was wirklicher ist 
der Traum oder das Wachsein. 
hukwa 
Ob wir träumen oder wach sind, wir befinden uns immer auf derselben Daseinsebene. Das was uns irritiert ist nur der Übergang vom Traum in den Wachzustand. Solange wir träumen sind wir von der Traumwelt überzeugt und sie ist real. Sobald wir erwachen wird der Traum zu einer psychologischen Randerscheinung. beides aber sind nur unterschiedliche Ebenen unserer Gesamtheit. 
hukwa

Samstag, 17. Januar 2026

Im Traumfluss meiner Gezeiten

 Es ist der Traumfluss meiner Gezeiten 
meiner persönlichen unendlichen Geschichte 
den ich jede Nacht befahre 
eine Reise im Nachen unendlicher Zeiten 
zu meinen uralten einstigen Inkarnationen  
zu meinen Verwandten im Werke Shakespear 
und Milton 
mich bewegend durch Raum und Zeit 
schicke ich meinen Bewusstseinskörper 
durch die Äonen des Weltinnenraums 
mich selbst zu finden 
neu zu erfinden 
das alte wiederfinden 
den das Wesen ist ewig 
nur die Form ändert sich 
im Lauf der Gezeiten 
den ich bin der ich bin 
der ich immer war 
derReisende im 
Traumfluss der Gezeiten. 
hukwa

Freitag, 2. Januar 2026

Eigenzeit-Traumzeit

Die einzige Zeit 
die wir als Eigenzeit bezeichnen können 
ist unsere Traumzeit. 
hukwa 
 Die Frage die sich stellt bei der Beschäftigung mit der Zeit ist doch die:worauf unsere Existenz als Mensch eigentlich beruht ist?  Zwischen Einstieg und Ausstieg des Alltags liegt ein Leben das für die meisten vom Diktat der Zeit bestimmt wird. Die zerstörerische Kraft wirtschaftlicher Programmzeiten macht die Menschen zum Sklaven der Zeit, Dies heißt Verlust der Eigenzeit. 
hukwa

Dienstag, 23. Dezember 2025

Traumverlorenheit

 Auf ätherischen Pfaden 
wandere ich durch die Nacht 
in Traumverlorenheit 
spüre ich der Dunkelheit Macht. 
hukwa

Freitag, 24. Oktober 2025

Zwei Träume

 Den Träume besitzen für den Menschen 
im Zustand des Träumens 
den selben Realitätswert 
wie die realen Vorgänge für den Wachen. 
hukwa 
                          Traumaufzeichnung 
In einer Kleinstadt im 17.Jh.Durch einen kleinen Park gelaufen. In der Ferne erkannte ich eine Gestalt. Die Gestalt kam näher und lief durch mich hindurch.dann erwachte ich es war 2.30 Uhr in der Nacht. Ich schlief wieder ein und hatte einen weiteren Traum:Ich kann mich nur noch daran Erinnern das ich zwölf Gestalten begegnete, wie Mönche gekleidet. Ich befand mich in einer Landschaft die eine ähnlichkeit mit Irland hatte. Ich erwachte gegen 5.uhr und schrieb beide Träume in mein Traumbuch. 
hukwa

Mittwoch, 22. Oktober 2025

Ein Ahnentraum

 "Ich bin der Meinung, dass diese Traumbilder 
aufs engste verkettet waren 
mit Erlebnissen meiner Ahnen". 
In der Nacht von einer abgelegenen Burg geträumt.Sie lag hoch auf einer Bergspitze.Ich ritt auf einem Pferd den Burgpfad hinauf.In der Burg betrat ich einen dusteren Raum. Ich zündete ein Feuer im Kamin an. Im Raum befanden sich alchemistische Gegenstände. An einem Deckenbalken las ich die Jahreszahl 1320. Ich fühlte mich daheim in der Burg. Dann erwachte ich.
Wer im Traumland wandelt sehnt sich entweder das Erwachen herbei oder verflucht es. Im schutze des Traumes bewegen wir uns in Möglichkeitsräumen, wir suchen Gegenden auf die wir vielleicht aus früheren Leben kennen. 
hukwa

Sonntag, 4. Mai 2025

Träume

Wenn das Leben nicht mehr Wirklichkeit beanspruchen kann als ein Traum, dann kann ein Traum so wahr und wirklich wie das reale und wache Leben sein, manchmal vielleicht sogar noch wirklicher. 
hukwa 

Freitag, 1. November 2024

Lohn für Teufelsdienst-Die Nächte des Franz Kafka

 Träume besitzen für uns 
während wir Träumen 
die selbe Realität 
wie die wachen Vorgänge 
im Zustand der Wachheit. 
hukwa 
Franz Kafka lebte in einer magischen Realität, ja, er war der Gestalter magischer Realitäten. Die Welt war ihm ebenso Rätsel wie seine eigene Existenz. Er ging durch das Leben wie durch einen Traum so als existiere keine Trennung zwischen Nachttraum und Tagesrealität. In seinen Wachträumen, dringt er in metaphysisch-magische Welten vor die ihm Angst und Schrecken bereiten. Aus dieser Verflochtenheit von Sensibilität, gesteigertem Bewusstsein und seiner düsteren Traumwelt entsprang sein schriftstellerisches Werk "Lohn für Teufelsdienst", nannte er sein dichterisches Schaffen und schrieb: "Diese Hingabe zu den dunklen Mächten, diese Entfesselung von Natur aus gebundener Geister, fragwürdiger Umarmung und was alles noch unten vor sich gehen mag von dem man oben nichts mehr weiß, wenn man im Sonnenlicht Geschichten schreibt. Vielleicht gibt es auch anderes Schreiben, ich kenne nur dieses:in der Nacht, wenn mich die Angst nicht schlafen lässt, kenne ich nur dieses". 
hukwa

Dienstag, 22. Oktober 2024

Der Traum- gelenkt von Wille und Vorstellung

 Es geht mir darum 
die metapysische Ebene hinter der Realität 
zu entdecken. 
hukwa 
Wer seine Träume beherrscht, macht die Erfahrung, das die kosmische Dimension der eigenen Traumwelt den vulgären-gesellschaftlichen Alltag verschönert. Man muss die Wirklichkeit in eine Zwangsjacke bannen und sich durch den Traum befreien. Um sich in einer Parallelwelt einzurichten muss man von Zeit zu Zeit ins Irreale flüchten wo es oftmals weniger schrecklich zugeht als in der Realität. 
hukwa

Samstag, 20. Januar 2024

Solange wir Träumen

Gedichte schreiben und philosophisch Denken, 
heißt das Leben zu transzendieren. 
Es ist der Versuch über das Bekannte hinaus 
Ausschau zu halten nach neuen Seinsweisen. 
hukwa 
 
 "Wenn nämlich die Welt der Traum eines Jemanden ist, 
wenn es Jemanden gibt, 
der uns in diesem Augenblick träumt 
und der die Geschichte der Welten träumt, 
dann hat die Vernichtung der Religionen und Künste, 
dann hat die allgemeine Verbrennung der Bibliotheken 
nicht viel mehr zu bedeuten als die Verbrennung 
der Einrichtungsgegenstände eines Traumes: 
Der geist der sie einmal geträumt hat, 
wir sie abermals träumen. 
Und solange dieser Geist zu träumen fortfährt, 
solange ist nichts verloren". 
                       Jorge Luis Borges

Donnerstag, 23. Februar 2023

Märchenhaft

 Die Mondsichel 
in der alten Buche 
wie im Märchen. 
hukwa  

In der Nacht wurde ich kurz wach und als ich aus dem Fenster schaute, auf die uralte mächtige Buche die meinen Schlaf und meine Träume beeinflusst, entstand dieses Haiku. 
hukwa  
Der Schlaf ist auch ein Einstieg in den Mythos, nämlich über den Traum. Das Traumleben beginnt schon wenige Augenblicke vor dem Schlaf. Dann, wenn die Gedanken sich derationalisieren und sich außerhalb der Kontrolle des Bewusstseins befinden wird Raum geschaffen für die Metamorphosen des Unbewussten. 
hukwa

Dienstag, 25. Januar 2022

Metaerinnerung

 Geburt ist nur 
Betäubung und Vergessen 
dazwischen Leben 
wer will in solchen Zeiten 
seine Seele noch ermessen 
und ist der Geist auch 
nackt und bloß 
Erinnerung ergibt ihn wie ein Los 
es naht der Traum 
mit Urerinnerungen 
schenkt dir Vision und ahnendes Vertrauen 
es ist die Welt 
mit ihren materiellen Strahlen 
die Grenzen zieht 
die Kerkermauern richtet 
so das du denkst 
die heimat sei so fern 
dennoch ist sie in uns 
wie ein leuchtender Stern. 
hukwa

Sonntag, 14. November 2021

AllNachtRealität

 Selbst die oberflächlichsten Träume verbergen eine Botschaft. Man muss sie genau untersuchen, dann findet man auch die versteckte Symbolik. So wie man seinen ALLTAG beobachtet und ergründet- so soll man auch seine ALLNACHT beobachten und ergründen. Die Wesenhaftigkeit der Nacht erkenne ich nicht dadurch das ich die "Nacht zum Tag" mache, zu einem "Nachtschwärmer" werde, sondern in dem ich versuche mein Traumleben während meines Träumens zu beobachten. Man muss sich lange in dieser Traumtechnik über um einen Erfolg zu erhalten.  
Ich werde wiederkommen 
in deinen Träumen 
zu einer anderen Zeit 
ergründe die Nacht 
und du wirst finden 
was du suchst. 
hukwa

Sonntag, 3. Januar 2021

Poesie und Traum

Ich bin fest davon überzeugt das dass dichterische Wort in einem Zwischenraum angesiedelt ist. In einem Reich unserer Existenz die nur über das Symbol erreichbar ist. Jedes "wirkliche" Gedicht das einer poetischen Tiefe entspringt steht in Beziehung zu den "latenten Träumen", geht also weit über den manifestierten Traum hinaus. Des Dichters "Rohstoff" sind nichts anderes als die Symbole einer Sprache die es zu entziffern gilt. Jedes gedicht dass hermetischer, also dunkler Herkunft ist, können wir niemals ganz entziffern, weil es absolut subjektiv ist und ganz dem jeweiligen poetischen Universum des Dichters entspringt. 
hukwa

Sonntag, 15. November 2020

Vom Unbewussten und vom Selbst

 Das Unbewusste ist die Urquelle aus dem unser Bewusstsein entspringt. Es entsteht aus der entwicklung aus dem Unbewussten. So wie das Bewusstsein immer eine dunkle Ahnung hat von seiner Urquelle so hat unser reales Ich immer eine dunkle Ahnung von unserem wahren Selbst aus dem heraus sich das Ich geformt hat. Selbst und Unbewusstes sind eine identische Quelle. Die Entwicklung unseres Ich das während unserer Erziehung zum Bewusstseinszentrum wird kann sich durch die Beeinflußung von Erziehung und Gesellschaft, durch deren Schmutzwässer (symbolisch gemeint) zum egozentrischen Ich verwandeln. Auch unser ganzes Traumleben entspringt unserem Unbewussten. Sobald die Träume die Tiefen des Unbewussten verlassen, geschieht hier die gleiche Entwicklung wie beim Selbst zum Ich. Die Träume "Verbinden" sich mit dem rationalen Bewusstsein, so dass wenn wir uns unserer Träume Erinnern, nur noch Traumfetzen aus dem Unbewussten vorhanden sind. 
hukwa

Donnerstag, 5. November 2020

Vom richtigen Träumen

 Der echte Traum, jener, der uns direkt ins Reich des Unbewussten und des Mythos führt beginnt kurz vor dem Schlaf. In jenem Moment in dem man sich vom Rationalen des Alltags abwendet, beginnt das was man gemeinhin Irrational nennt (obwohl es nur eine andere Realität ist), wie aus einer anderen Welt, eben der Anderswelt, zu wirken. Die Metamorphose des Traumlebens beginnt.Durch aktive Imagination können wir die Träume lenken. Dies ist das Reich der Immerwiederkehrenden, hier erscheinen sie plastisch und fast berührbar. das Dunkle, das Unerklärliche ist in dieser Zone Zuhause. Hier findet die zweite Biographie, die imaginäre Biographie statt. Erinnnerung und Einbildungskraft, Traumleben und Mythos werden zu einer Einheit und ihr Ergebnis ist der wirkliche Traum. 
hukwa  
Wie soll ich dies Bild 
mit seinem Geist erfassen 
das flieht und wiederkehrt 
im dunklen Raum 
wo Spiegel blenden 
dazwischen Licht sich wendet 
verborgen ist das Symbol. 
hukwa 



Montag, 4. Mai 2020

Schmetterlingstraum

Einst träumte Dschuang Dschou, dass er ein Schmetterling sei, ein flatternder Schmetterling, der sich wohl und glücklich fühlte und nichts wusste von Dschuang Dschou. Plötzlich wachte er auf: da war er wieder wirklich und wahrhaftig er selbst. Nun weiß ich nicht, ob Dschuang Dschou geträumt hat, dass er ein Schmetterling sei, oder ob der Schmetterling geträumt hat, dass er Dschuang Dschou sei obwohl doch zwischen Dschuag Dschou und dem Schmetterling sicher ein Unterschied ist. So ist es mit der Wandlung der Dinge.
Auszug: Das wahre Buch vom südlichen Blütenland

Dienstag, 3. März 2020

Eidos, gelenktes Träumen und Traumexerzitien

Die Formen und Gebilde abstrakter Malerei sind nichts anderes als Ahnungen von einer Realität die hinter der uns bekannten Materie verborgen ist. 
Die Eidos-Zeichnungen an denen ich derzeit arbeite sind nichts anderes als Symbole einer Urwirklichkeit. Ich bin davon überzeugt sie sind ein Gemeingut der Menschheit, fest im Unbwewussten inkarniert. Sie gehören in die Sphäre der Imagination, des Gedachten, des Abstrakten. Diese Zeichnungen besitzen eine tiefe Symbolik und sind völlig abgelöst von der umgebenden Realität. Ich hatte vor einiger Zeit einen intensiven Traum. Ich befand mich während des Träumens in einer Höhle deren Wände ganz mit solchen Zeichnungen bemalt waren, also begann ich mich mit der Symbolik solcher prähistorischer Ideogramme zu beschäftigen. Auch versuche ich durch gelenktes Träumen immer wieder in den Bereich des kolllektiven Unbewussten einzudringen. Von diesen Traumexerzitien bringe ich die Symbolik der Zeichnungen mit in die mich umgebende Realität. Da sich Träume niemals ganz "Lenken" lassen, finden sich in ihen auch Traumfetzen der Jetztzeit. So verbindet sich eine Symbolik des Neolithikums mit den Symbolen des Hier und Jetzt.
hukwa