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Sonntag, 23. November 2025

Ewawonaka

 Die Winterstille 
erzählt am Morgen 
vom Werden und Vergehen. 
hukwa 

Im Tal von Paquoa oder 
auf der Suche nach  Ewawonaka 

Im Tal von Paquoa im Dorfe der Lakota 
zwischen Crazy Horse 
und Milarepa 
wandelt mein einstiges Ich 
einen Schimmel reitend 
folge ich einer Dakini 
den Tschanoditan suchend 
in die Wälder des Nordens 
in die Höhlen im Himalaya 
in die Bighorn Mountains 
zur weißen Büffelkalbfrau 
wo sich im dichten Tann versteckt 
der Oglugitschanu der dunkle Walddämon 
Ich ein Suja Wakan 
auf der Suche nach mir selbst 
rufe ich in die Wälder hinein 
Eawawonaka 
und kehre zurück ins Indianerdorf 
und in die alte Höhle im Himalaya 
vereint mit meinen Inkarnationen. 
hukwa

Freitag, 14. November 2025

Besessen von Buchdämonen

 Die Bücher meiner Bibliothek 
haben nie Staub angesetzt 
den sie sind mir Fleisch und Blut. 
hukwa
In seinem Nachwort von Gustave Flauberts "Versuchung des Heiligen Antonius" schreibt  Michael Foucault, Phantastisch sei es, was uns Flaubert hier vor augen führe, aber nicht in so fern, das jene Gestalten, Geister und Dämonen, die Antonius gegenüber treten, aus irgendeinem Bereich jenseits der Realität stammen, sondern die Phantasmen kommen-buchstäblich-aus Büchern. Flaubert war ein vielbelesener Bücherwurm, dessen Geist über ein sehr breitgefächertes, literarisches Quellenstudium verfügte. Genau diesen Quellen entflohen die Gestalten der "Versuchung2, der Leser selbst kann diese Bücherdämonen nur erkennen, wenn er selbst entsprechen belesen ist. Foucault spricht vom "Nachsagen des Schongesagten", die Wiederbelebung alter Bücher. 
hukwa

Donnerstag, 13. November 2025

Phantasie oder die Erweiterung der Realität

 Die Realität ist aufgehoben 
sie schwebt in einem 
luziden träumerischen Zwielicht 
der Phantasie. 
hukwa 
Die Phantasie verwirklicht sich in ihren positiven Werken über die Dichtung, welche aus dem Geiste entspringt und zwar aus dem Bedürfnis eine enge realistische Welt durch Fiktion zu erweitern.  
hukwa

Mittwoch, 12. November 2025

Shakespears Gedächtnis oder eine literarische Akasha-Chronik

 Bücher sind Realien 
die man täglich aufsuchen sollte. 
hukwa 
                                                Shakespears Gedächtnis 
Was ist Literatur anderes als ein großer Prozess, ein Dialog der vor Jahrtausenden begann und immer weiter geführt wird. Literatur ist Lesen von Büchern, Schreiben von Büchern, Sprechen über Bücher. Bücher nehmen den Leser mit auf eine Zeitreise, stellen die Vergangenheit wieder her und weisen uns einen Weg in die Zukunft. Die Bücher einer persönlichen Bibliothek werden letztendlich zu einer heteronymen Biographie des Lesers. Jorge luis Borges schrieb in seinen letzten Lebensjahren eine Erzählung die er "shakespears Gedächtnis" nannte, dieses Gedächtnis, haben alle leidenschaftliche Leser geerbt. Es ist so etwas wie eine literarische Akasha-Chronik. 
hukwa

Sonntag, 9. November 2025

Meine Biographie

Ich lebe in vielen Vergangenheiten. 
hukwa
 In der phantastischen Literatur 
sind Wirklichkeit und Fiktion eins. 
hukwa 
                                           ICH BIN WER? 
Vielleicht bin  ich einer der Geschichten schreibt, vielleicht aber auch eine Geschichte die sich selber schreibt! Ich sehe die ANDERN als ANDERER und lebe in vielen VERGANGENHEITEN. Erkenne dich nicht ist mein Gesetz. Ich  schreibe um  andere sichtbar zu machen, derweil arbeite ich an meiner persönlichen UNSICHTBARKEIT. ich bin unterwegs mit Empedokles und besuche die Weinschenken Korinths. Die Bibliotheken der Antike. Ich war dabei als Leonardo die Mona Lisa malte und zog mit dem Kinderkreuzzug in den Orient. Segelte mit Kapitän Kid nach Jamaika. Mit HERAKLIT verkündete ich die Herrschaft des Feuers und warnte Fernando Pessoa vor dem schwarzen Magier aus England. Ich schrieb Gedichte die ich im Fundament der Cheopspyramide versteckte. Ich war Alchemist, Astrologe und Begleiter der Pocahonta.Ich sprang aus einem uralten Manuskript in diese Welt. Ich bin ein UNBESCHRIEBENES BLATT vom Lebensbaum. 
hukwa

Donnerstag, 6. November 2025

Fallender Vorhang

 Ich bin ein Wanderer 
durch den imaginären Kontinent 
der Phantasie 
ehrlicherweise muss ich zugeben 
auch ein Liebhaber der Einsamkeit 
der öfters auf der Flucht 
vor der realen Welt ist. 
hukwa 

Das Schauspiel der menschlichen Komödie 
endet nie, es geht weiter und wiederholt sich, 
wenn der Vorhang gefallen ist. 
hukwa

Sonntag, 2. November 2025

Zwischenreich

 Der alte Spiegel 
darinnen eingefangen 
die Gedanken der Vergangenheit. 
hukwa 

Die Verwandlung der Realität 
in ein geheimnisvolles Zwischenreich 
das ist Phantastik. 
hukwa

Samstag, 25. Oktober 2025

Innere Reise

 Ich werde sie festhalten 
die Stunden innerer Reisen 
wie den Letzten Schmetterling im Herbst. 
hukwa 
                  Inneres Reisen 
Es ist das innere Land das neben der realen Welt existiert.Ein Land das ich oft aufsuche, das fern jeder Gewöhnlichkeit existiert. 
hukwa

Freitag, 24. Oktober 2025

Zwei Träume

 Den Träume besitzen für den Menschen 
im Zustand des Träumens 
den selben Realitätswert 
wie die realen Vorgänge für den Wachen. 
hukwa 
                          Traumaufzeichnung 
In einer Kleinstadt im 17.Jh.Durch einen kleinen Park gelaufen. In der Ferne erkannte ich eine Gestalt. Die Gestalt kam näher und lief durch mich hindurch.dann erwachte ich es war 2.30 Uhr in der Nacht. Ich schlief wieder ein und hatte einen weiteren Traum:Ich kann mich nur noch daran Erinnern das ich zwölf Gestalten begegnete, wie Mönche gekleidet. Ich befand mich in einer Landschaft die eine ähnlichkeit mit Irland hatte. Ich erwachte gegen 5.uhr und schrieb beide Träume in mein Traumbuch. 
hukwa

Mittwoch, 22. Oktober 2025

Ein Traum während des Träumens

Forme den Tag in ein Haiku 
und du kehrts ein 
in den Weltinnenraum. 
hukwa 
Traumaufzeichnung 
Nur mit leichter Baumwollkleidung saß ich vor der Einsiedlerhöhle. Ein mächtiger tiger besuchte mich. Über mir die Schneegipfel des Himalaya. Manchmal kam einer der Bettelmönche aus dem Dorfkloster vorbei. Sie fürchteten sich vor dem Tiger. In dieser Nacht hatte ich einen Traum im Traum. Milarepa besuchte mich. Irgendwann setzte er sich auf den Rücken des Tigers und der Nebel verschluckte ihn. 
hukwa 

Montag, 20. Oktober 2025

Nebeltag

 Dieser Herbsttag 
erscheint mir wie ein gefrorenes Netz 
aus einem surrealistischen Tagtraum. 
hukwa 
Die Welt des phantastischen ist in so fern realistisch als auch die Welt der Kunst einem Wahrheitsprinzip entspringt. 
hukwa

Sonntag, 19. Oktober 2025

Die Welt hinter sich lassen

 In der Dämonie des 
sich-erinnerns 
liegen die Freuden des Alters. 
hukwa 
Merimee schrieb einmal: "Vom Bizarren zum Wunderbaren ist der übergang unmerklich, und der leser befindet sich mitten im phantastischem, noch ehe er erkannt hat, das er die Welt weit hinter sich gelassen hat". 
hukwa

Samstag, 18. Oktober 2025

Das Gewohnte als das Phantastische

 Die Realität an sich 
kann Phantastisch sein 
je nachdem wie man sie sieht. 
hukwa 
Jean Paul Sartre hat das Phantastische "als das mit fremden Blick gesehene Reale" bestimmt. Die alltägliche subjektive Realitätserfahrung kann dem profanen Alltag etwas phantastisches abgewinnen so dass der Alltag zum ALL-Tag wird. Warum soll nicht im Gewohnten auch Phantastisches stecken? Es ist die Veränderung der persönlichen Erfahrung die uns mit dem "Anderen" bekannt macht. 
hukwa

Freitag, 17. Oktober 2025

Chiffrierte Botschaft

 Die Wirklichkeit die mich umgibt 
bestimmt die Inhalte meines Lebens. 
Wie der Traum ist die uns umgebende Wirklichkeit nichts anderes als eine chiffrierte Botschaft, die aus einer höheren Wirklichkeit zu uns kommt. Wir müssen die Chiffreen nur zu Deuten wissen. 
hukwa

Mittwoch, 15. Oktober 2025

Traumsymbolik

Wärend des schlafens geht unsere Seele auf Reise. Wir wissen nicht wohin aber die Inspirationen die sie von ihren nächtlichen Reisen mitbringt kann uns über ihren Aufenthaltsort manches verraten. Träume kommen aus der Sphäre des Unbewussten, in dieser Region führen sie ein recht eigenständiges Leben.Das Träumen ist die geheimnisvollle Tür durch die wir mit dem Phantastischen in Berührung kommen. Da die schichten des Unbewussten verschieden tief sind,gibt es auch verschiedene Arten des Träumens. Wir sollten die Symbolik unserer Träume zu deuten lernen. 
hukwa 

Dienstag, 14. Oktober 2025

Traumhermeneutik oder die Metamorphose kann beginnen

 Wenn wir erkennen 
das dass Träuem 
nichts anderes ist 
als der Aufenthalt 
in einer anderen Wirklichkeit 
befinden wir uns bereits 
in dieser anderen Wirklichkeit.
hukwa 
Wir befinden uns im Reich der Träume. Beim wirklichen Träumen beginnt das Traumleben bereits vor dem Einschlafen, nämlich in dem Moment in dem die Gedanken sich verwischen, sich Wachbewusstsein mit Traumbewusstsein mischt.Das Gedankenbild wird autonom, entflieht der Kontrolle des Tagesbewusstseins und geht über ins Unterbewusstsein. Die beiden Lebensebenen traum und Tagesrealität überlagern sich-die Metamorphose kann beginnen. Es ist der Zustand der dem Einschlafen vorausgeht.Das Mysteriöse, das Realistische verbinden sich zum Phantastischen. 
hukwa

Freitag, 10. Oktober 2025

Verbindungen knüpfen

 Es sind die Verbindungen 
des Imaginären mit dem Realen 
des Phantastischen mit dem Symbolischen 
das uns über die Grenzen des Alltagsleben hinausführt. 
hukwa

Donnerstag, 9. Oktober 2025

Bewohner meiner Manuskripte die Figuren meiner phantastischen Geschichten

 Über seine phantastische Figuren in seinen Büchern schrieb der Schriftsteller  Jean louis Bouqet in seiner Erzählung "töchter der Nacht": "Über den Wert dieser Arbeiten habe ich mir nie irgendwelche Illusionen gemacht;aber,so schlicht meine Figuren auch waren, sie wuchsen mir im Vorübergehen ans Herz. Es schmerzt mich sie dem Leid preiszugeben". 
Nun, ich denke ähnlich wie Bouqet. Nach so vielen Jahren sehe ich die Bewohner meiner Manuskripte als meine geistigen Kinder an. Wesen die ich auf Papier gebannt habe und die nun meine Notiz und Tagebücher bewohnen. Ich könnte auch sagen: mit den Jahren habe ich ihnen eine literarische Seele eingehaucht. 
hukwa

Reale Phantasie

 Das tägliche Gedicht 
mein Wappenschild 
gegen die Infamitäten des Lebens. 
hukwa 
Meine Texte entwickeln sich während des Schreibens, ich besitze keinen wissenschaftlichen Geist. Mein Denken ist metaphysisch-phantastisch. Die phantasie ist mir eine zuflucht in einer verstörten Welt, sie ist mir real. 
hukwa

Sonntag, 5. Oktober 2025

Wirklichkeitsbild

 Die letzten Blüten der Nachtkerzen 
streut vor sich her 
der Herbststurm. 
hukwa 
Die Aufgabe der Phantastischen Literatur 
ist ganz einfach 
die Erschütterung des täglichen Wirklichkeitsbildes. 
Thoreich Geißenbauer