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Freitag, 25. April 2025

Zum Tag des Baumes

 "Von Anfang an war das Schicksal der Menschen durch ein so enges und starkes Band mit dem der Bäume verknüpft, dass man sich fragen muss, wie es einer Menschheit ergehen wird, die dieses Band brutal zerrissen hat. wir täten gut daran, wenn wir überleben wollen, das wiederherzustellen, was wir zerstört haben: eine Weltordnung, in der Mensch und Natur eine harmonische Einheit bilden".  
Jacques Brosse

Dienstag, 1. November 2022

Waldfichte

Alte Fichte 
ein dichter Tropfen Harz 
hat sich gelöst 
aus einer alten Wunde 
Fichte 
mein Antlitz spiegelt sich 
in deiner Wunde 
über mir die ziehenden Wolken 
unter mir die feste Erde 
Nadeln die du geworfen hast 
in meinem Schuhwerk 
krallen sie sich fest 
Fichte 
irgendetwas 
nehme ich von dir immer mit. 
hukwa 

Samstag, 17. April 2021

Lassen Sie die Kastanie im Pfarrhof, Herr Pfarrer - Leserbrief

Die Kirche hat eine große Tradition im Fällen von Bäumen. Dies beginnt mit dem Apostel Bonifatius, über den heilig gesprochenen Kaiser Karl d.Großen bis in unsere heutige Zeit, als wären Bäume die Feinde des Menschen. Wenn es darum geht „Bäume aus dem Weg zu räumen“ sagt man gerne sie stellen eine „Gefahrenquelle“ dar, dies ist das typische Argument von Leuten denen Bäume ein „Dorn im Auge“ sind. Man fällt die alten Bäume um eine Anlage neu und „ökologisch“ zu gestalten, ein wohlbekannnntes Argument! Doch bleiben wir mal bei der realistischen Ökologie: Wie ökologisch ist die zweihundertjährige Kastanie im Pfarrhof des St. Marienplatz in Kaiserslautern? Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass eine einzige, ausgewachsene Kastanie von etwa 20m Höhe an einem Tag ungefähr 7000 l Sauerstoff freisetzt, dies ergibt genug Atemluft um den Tagesbedarf für über 50 Menschen sicherzustellen. Nun bleibt der Sauerstoff ja nicht im Pfarrhof sondern verteilt sich über die Umgebung. Hier zeigt sich wie wichtig ältere Bäume für Stadt und Dorf sind. Ein Baum ist Teil der christlichen Seinskette und ein Pfarrer sollte der Hüter des Seins sein und nicht der Gegner. Sollte dieser Baum gefällt werden, muss man von Baumfrevel sprechen. Es scheint regelrecht „Scheinheilig“ hier von „ökologischen Gesichtspunkten“ zu sprechen, die durch eine Neugestaltung des Pfarrhofes erreicht würden. In Zeiten einer Klimakatastrophe, des Wald- und Baumsterbens sind solche Aktionen von Baumfrevel ungeheuerlich und barbarisch. Das Abtöten eines solch alten Baumes soll gar nicht wahrgenommen werden, so als sei dieser Tod einfach nichts. Gut, dass unsere Tageszeitung die Rheinpfalz, immer wieder auf solche unökologische Aktionen aufmerksam macht. Wenn alle so denken wie der Pfarrer der Pfarrei Heilig Geist, braucht man sich über das Baumsterben keine weitere Gedanken zu machen, dann wird es eben oberflächlich hingenommen. Doch Gott sei Dank denken nicht alle so, wie der Protest eines Rheinpfalz-Lesers beweist. Was zeigt, dass es so etwas wie eine Naturethik gibt und Menschen die dafür eintreten. Die Einheit von Theologie und Natur ist aus der Natur als Gottes Schöpfung gegründet. Schließlich war es ja ein Baum inmittten des Paradieses, mit dem alles angefangen hat. Hoffen wir, dass diese alte Kastanie für den Pfarrer  nicht zum „Baum der Versuchung“ wird. Auch Martin Luther sagte, der Herr habe den jüngsten Tag auch in die Bäume hineingeschrieben und gleicher Luther meinte ja auch wenn morgen die Welt unterginge würde er am Tag davor noch ein Bäumchen pflanzen. Auch Goethe empfand in seinem Werther Wut und Ohnmacht, als er hörte, dass die Pfarrerin die Nussbäume im Pfarrhof fällen ließ. Das sinnlose Fällen von Bäumen ist ein Rückfall in finstere Cartessianische Zeiten, denn wer in den letzten Wochen die Rheinpfalz intensiv studiert hat könnte meinen es finde ein regelrechter Kriegszug gegen Bäume statt und das in Zeiten wo wir sie dringend benötigen. Also Herr Pfarrer, lassen sie in Gottes Namen die alte Kastanie in Ruhe und bedenken sie welchen Nutzen diese in Zeiten des Artensterbens auch für Insekten und Vögel hat, wird sie doch von Bienen und anderen Kleinlebewesen aufgesucht, die dabei helfen das Gleichgewicht des Naturkreislaufes zu erhalten. Das Fällen eines solch alten Baumes in Zeiten der Klimakatastrophe grenzt schon an Ökozid! Der Erhalt der Schöpfung sollte für jeden Christenmenschen ein Gebot sein.

 hukwa

Sonntag, 7. Februar 2021

Die alte Weidenfrau

 In den Wald lauf ich auch Heute 
wo die Winterschatten unter Bäumen stehn 
wo der Specht als Feuerrose 
in die dunklen Wolken fliegt 
hinter denen ein roter Himmel glüht 
hier am rauschenden Wildbache 
wo die Wasseramsel haust 
hier im Glanz der Winterschatten 
letzter Götter Aufenthalt 
silberfarben stehn die Weiden 
eingekleidet in Spinnwebentraum 
hier am Wurzelfilz der Bäume 
schläft die alte Weidenfrau. 
hukwa

Donnerstag, 31. Dezember 2020

Auf den alten Birnbaum bei den "Zwei Steinen"

Es steht im Winterkleide 
ein alter Birnenbaum  
mit Schnee so zart behangen 
im großen freien Raum. 
 
Es scheint als will er Träumen 
doch wer so denkt der irrt 
es steckt in jedem Greise 
was diesen Baum umgibt. 
 
Er steht hier ganz verloren 
als träumte er einen Traum 
schmiegt sich dabei so sanft 
an des Ackers braunen Saum. 
 
Die Äste sind so alt 
und tragen kaum die Last 
sie hängen tief nach unten 
als wären sie Ballast. 
 
Doch bald kehren die Zugvögel wieder 
setzen sich auf ihn nieder 
sträuben ihr Frühlingsgefieder 
und hüpfen von Ast zu Ast. 
hukwa 

Montag, 28. Dezember 2020

Ein Jahresring schließt sich

So still und streng verzückt  
so jugendlich dennoch verknöchert 
die prallen Knospen recken nach den 
                  Sternennächten 
kurz vor der Dämmerung erscheinen die Krähen 
in deinen laublosen Ästen 
                  O alter Heidengott  
O Priester unter Baumgenossen 
tust du für sie die Heidenmesse sprechen  
blank glänzt der Schnee auf deinen starken Ästen 
im Frühlingsregen dann 
ergrünen deine ersten Blättersprossen 
wenn andere Bäume schon 
in vollem grün dastehen 
erwachst du erst 
aus deinem grüblerischen Dämmern 
des Kuckucks Ruf erklingt aus deinen Wipfeln 
geballte Kraft der festen Blätttermassen 
stehst du gelassen in der Mittagsglut
einatmend des Sommers schwüle Hitze 
ertönt aus deinen Kronen der Tauben gurren  
im Herbst erstarren deine grünen Blätter 
des Eichelhähers buntes Gefieder 
erblinkt aus deinem Geäste 
Fruchthüllen sprengen goldfarben 
deine Eicheln auf schwarzem Boden 
             du stiller Wandler 
jetzt am Jahresende 
              Eiche 
ein Jahresring hat sich für dich geschlossen. 
hukwa

 

Dienstag, 22. September 2020

Geheimnisvolle Strömungen

Wie ein Zeuge aus der Vorzeit 
steht sie da 
in ihrer Vollkommenheit 
die mächtige alte Buche 
wirft sie ihren Schatten 
mit Gleichmut 
in den Herbst hinein 
in Vertrautheit 
mit ihrem Antlitz 
wird sie mein Anliegen 
nicht den Vorfahren meines Blutes 
denen meines Geistes 
und dieses mächtigen Wesens 
bringe ich meine 
Opferung dar  
in den geheimnisvollen Strömungen meiner Gedanken. 
hukwa 

Montag, 21. September 2020

Bann

 Der Wald in mir 
außen und innen  
der Versuch 
das Leid der Bäume in Worte zu fassen 
beim Sonnenaufgang 
die alte Buche 
was sie wohl denkt 
sie 
die jeden Morgen 
meine Seele bannt. 
hukwa
 

Sonntag, 21. Juli 2019

Leserbrief: „Das Leid der Bäume“

 
Foto©UteKW

Man spricht von einer „Jahrhunderkatastrophe“ doch das Waldsterben hat bereits in den 1970ziger Jahren begonnen. Forstunternehmen und Privatwaldbesitzer klagen über Kosten, doch der Wald ist mehr als ein Kostenfaktor. Wir alle tragen Verantwortung für den Wald. Sie muss jedem einzelnen eine Verpflichtung sein, schneller und effektvoller zu handeln als es die derzeitigen politischen Programme vorsehen. Der Wald ist schließlich mehr als eine Ansammlung von Bäumen zur Rohstoffherstellung. Was der einzelne Baum für den Menschen an Wert darstellt lässt sich ganz einfach aufrechnen: Schon eine einzige, ausgewachsene Buche von ca. 25m Höhe und einer Gesamtblattfläche von 1600m² setzt an einem Tag ungefähr 7000 l Sauerstoff frei, das ergibt ungefähr 35 Kubikmeter sauerstoffreiche Atemluft, das genügt um den Tagesbedarf von etwa 50 Menschen sicherzustellen. Rechnet man das auf die Gesamtfläche des deutschen (und weltweiten) Waldes um, wird einem schnell klar wie unentbehrlich Wälder für jedes niedere und höhere Leben auf unserem nicht mehr so blauen Planeten sind. Ohne die ausgleichende und regenerierenden Hochleistungen des Waldes gibt es kein Leben auf dieser Erde. Den Wald darf man doch nicht als Kostenfaktor sehen sondern als Überlebensfaktor. Wir nähern uns nicht nur dem Alptraum eines entwaldeten Mitteleuropas, sondern einer weltweiten Entwaldung. Wir tragen nicht nur die Verantwortung für den Sauerstoff den wir heute einatmen, sondern auch dafür, dass für unsere Kinder und Enkelkinder noch genug Luft zum Atmen übrigbleibt. Wir alle wissen um die Schadstoffe die den Wäldern zusetzen und wir alle sind für das Waldsterben verantwortlich, da kann sich kein Autofahrer und kein Flugzeuggast herausreden. Was wir derzeit unbedingt benötigen um die Katastrophe aufzuhalten ist die praktische Umsetzung von Nachhaltigkeit, nicht nur reden sondern auch handeln. Wir wissen, dass die derzeitige Politik mehr Wert auf ökonomisches Wachstum legt als auf ökologisches Handeln. Das Horrorszenario wird wahrscheinlich weitergehen bis nichts mehr wächst ausser der Ökonomie. Und eines dürfte jetzt schon klar sein: Jene die nach uns kommen werden uns verfluchen!
hukwa

Sonntag, 14. April 2019

Die Esche als Weltenbaum

 
Esche im Trippstadter Schlosspark - Foto©UteKW


Ich weiß, das ich hing,
am windigen Baum
neun Nächte lang,
mit dem Ger verwundet,
geweiht dem Odin,
ich selbst mir selbst,
an jenem Baum,
da jedem fremd,
aus welcher Wurzel er wächst.

Sie spendeten mir
nicht Speise noch Trank;
nieder neigt ich mich,
nahm auf die Runen,
nahm sie rufend auf;
nieder dann neigt ich mich.

Zu wachsen begann ich
und wohl zu gedeihn,
weise ward ich da;
Wort mich von Wort
zu Wort führte,
Werk mich von Werk
zu Werk führte.
 
Aus der Edda





Die Esche kann bis zu 40 m hoch werden. Sie ist vor allem an den schwarzen , zwiebelspitzigen Knospen, ihren gefiederten Blättern und der silbrigen bis asch –
grauen Rinde zu erkennen. Ihr Verbreitungsgebiet erstreckt sich über ganz Europa
bis nach Vorderasien. Wenn viele unserer einheimischen Bäumen, schon ihr neues
Blattkleid tragen, trägt die Esche oft noch kein einziges Blatt. Dies ist auf ihre Frost-
empfindlichkeit zurückzuführen. Sie wartet ab bis auch tatsächlich kein Frost mehr
zu erwarten ist. Wohl deshalb schrieb die Baum – und Kräuterkundige Hildegard v.
Bingen mit Recht : „ Sie ist ein Sinnbild der besonnenen Einsicht „. Wenn sie dann im April oder Mai ihre schwarzen Knospen sprengt , hängen kleine, violette Blüten-
büschel heraus, die ihre Bestäubung dem Wind anvertrauen. Bei der Esche gibt es
männliche,weibliche und gemischt –geschlechtliche Bäume.
Das Holz der Esche ist hart, zäh und besonders elastisch.Schon in der Antike verwandte man es zur Herstellung von Handwaffen wie Armbrüste, Speere, Lanzen und Bögen. Der bekannteste Eschenholzspeer ist der des Kentauren Chiron.
Diese Sagengestalt halb Mensch, halb Pferd bewohnte den sagenumwobenen Berg
Pelion in Thessalien. Auf diesem heiligen Berg wuchsen die berühmten Eschen und
Eichen, eine davon fällte Chiron und fertigte daraus jenen Speer, mit dem Achilles
Hektor besiegte. Natürlich ist die Esche auch im Keltischen Baumalalphabet ver –
treten. „ Nion „ hießen Baum und Laut. Sie war eines der Symbole für Nacht und Wasser. Was uns nicht zu wundern braucht, denn die Esche liebt feuchte Standorte.
Die Eschen gaben den Kelten Schutz vor der zerstörerischen Kraft der Wasser –
dämonen. Die Druiden benutzten Eschenholz als Regenzauber. In der germanischen Mytologie ist die Esche der wichtigste Baum – hier steigt sie zum Weltenbaum empor. Ygdrasil-so wird die Esche in der germanischen Mytologie genannt – ist der schönste aller Bäume und heiligste der Germanen.Seine Zweige erstrecken sich über alle Welten hinaus und erreichen den Himmel. Er hat drei Wurzeln die ihn aufrecht erhalten; sie sind außergewöhnlich groß. Eine taucht in den Äsir, die Unterwelt der Asen, der Götter hinunter, die zweite zu den Frostriesen
den Vorgängern, der Menschen, die dritte greift nach Niflheim, dem Reich der Toten. Bei dieser letzteren Wurzel entspringt der Brunnen Hvergelmir, die Quelle aller rauschenden Flüsse die, die Erde bewässern und sie für den Menschen be –
wohnbar macht. Neben der zweiten Wurzel sprudelt die Quelle von Mimir. Dem der
dort die Lippen netzt, schenkt sie Wissen und Weisheit, aber ihr Besitzer, dessen Name „ Meditation „ bedeutet, hat es verboten, sich ihr zu nähern; er selbst ist voll tiefsten Wissens, dass er täglich aus diesem Wasser schöpft. Unter der ersten Wurzel, die der Überlieferung zufolge entweder die unterirdische Behausung der Götter oder ihren himmlischen Wohnort erreicht – die übrigens durch Bifrost, den
Regenbogen verbunden werden-gibt es eine dritte Quelle, die heiligste von allen:
den Brunnen über den Urd die älteste der Nornen wacht. Als Hüterinnen der Ge –
setze und alten Bräuche sind nur die Nornen in der Lage, die Geschicke der Menschen und sogar der Götter selbst zu lenken, die nicht ewig sind und dem Los, das alle trifft, nicht entrinnen können. Ursprünglich war Urd, die älteste unter ihnen, deren Name Schicksal bedeutet, wahrscheinlich allein. Möglicherweise waren die Legenden von den drei spinnenden Nornen, als sie uns erreichten, schon
von den Moiren ( dem Personifizierten Schicksal ) und den Parzen der griechischen
und der römischen Mytologie beeinflusst. Wie diese stellten auch jene die drei Mondphasen-zunehmend-voll-abnehmend dar, deren Rhythmus das Leben der Natur bestimmt und die auch den drei menschlichen Lebensaltern, Jugend, Reife, Alter entsprechen. Jeden Tag schöpfen die Nornen aus dem Brunnen Wasser und schlamm und begießen damit die Esche, damit ihre Zweige weder vertrocknen noch
verfaulen. Was immer in die Quelle fällt, wird so weiß wie das Häutchen im Innern der Eierschale, das heißt, es kehrt zu seiner früheren Reinheit zurück, zu seinem Vorgeburtlichem Ursprung.Dieses Makellose Weiß kleidet auch das paar Schwäne, die die Quelle bewohnen und von denen die Vögel dieses namens abstammen. Urds
Quelle ist also ein Jungbrunnen. Bei ihr versammeln sich die Götter, um Rat zu halten, Streitigkeiten zu schlichten und Recht zu sprechen.Dieser Schicksals –
brunnen verkörpert die Welt der Möglichkeiten, der Samen, der Keime, eine nächt-
liche Welt aus Wasser und Erde , aus der alle Lebewesen hervorgegangen sind.
wenn es Ygdrasil dank seiner Wurzeln den drei übereinandergeschichteten Reichen
dem der Götter, dem der prähistorischen Riesen und dem der Vorfahren des Menschen gestattet, an der Erdoberfläche zu erscheinen, so erstreckt sich der Stamm der Esche, durch das Zwischen Himmel und Erde gelegene mittlere Gebiet
das Midgart, wo die Menschen leben und ihr Wipfel erhebt sich bis zu Asgard, dem
Domizil der Götter. Trotz seiner Mächtigkeit ist der Kosmische Baum stets bedroht.
Die riesige Schlange Schlange Nioggrh nagt heimlich an der dritten Wurzel, wird aber selbst Tag für Tag vom Adler angegriffen, der in seinen höchsten Zweigen wohnt. Vier Hirsche kommen und gehen im Gezweige und fressen die jungen Triebe
kaum das sie erschienen sind. Ygdrasils Laub beherbergt noch weitere Tiere, die aber nützlich sind, so die Ziege Heidrun, die mit ihrer Milch Odins Krieger ernährt
oder das Eichhörnchen Ratatosk, das am Stamm hinauf und hinunterläuft und die
wechselseitigen Auseinandersätzungen zwischen Schlange und Adler vermittelt. Letzterer weiß viele Dinge und beobachtet von seinem hohen Standpunkt aus den
Horizont, um die Götter zu warnen, wenn ihre Uralten Widersacher, die Riesen, sich zum Angriff anschicken.In manchen Versionen sitzt ein goldener Hahn im Baumwipfel: er hat die selbe Aufgabe. Man könnte nicht, bilderreicher Ausdrücken
, das die Welt der Spielball in einem unablässigen Kampf zwischen den Mächten des Lebens und deren Zerstörung ist.
Nun ist der Kosmische Baum Heute aktueller denn je, denn gerade Heute, da die Katastrophale Ausmaße des Waldsterbens nicht mehr zu übersehen sind, ist es für
die Menschheit wichtig, wieder einen Bezug zu dem Wesen Baum aufzubauen. Und
die Esche ist in diesem Sinne ein wirklicher Lebensbaum. 
 
hukwa