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Montag, 20. November 2023

Vierte Dimension, mehr als eine Möglichkeit

Es ist durchaus denkbar, dass verborgen in der realen Wirklichkeit, direkt vor uns, nicht erkennbar, eine ganz andere Welt liegt. Eine Welt die wir nicht wahrnehmen können, weil wir uns aus den Zwängen unserer Gewohnheiten nicht lösen können. Eine solche andere Welt ist eine Möglichkeit, die zwar an die Grenzen wissenschaftlicher Begriffsbildung führt, die man aber immer in Betracht ziehen muss. 
hukwa

Samstag, 4. Dezember 2021

Die Welt hinter der Welt

Draussen herrscht Nässe, Kälte und Schneetreiben. Hier im Oratorium fühle ich mich wie Albrecht Dürers "Hieronymus im Gehäuse". Meditativ, hermeneutisch ganz in alte Bücher und Schriften vertieft, eine eigene Welt in der Welt. Ähnlich wie Manfred Kyper meinte mit der "welt hinter der Welt", oder auch Görres der schrieb: "Hinter der Welt ist Magie". Man muss im Dunkel gehen können um die Sterne zu erkennen. In der "Dunkelheit" lüften sich die Schleier der Maja und dem Suchenden wird ein Bild von der wirklichen Wirklichkeit der Welt erlaubt. 
hukwa

Montag, 24. Mai 2021

Über okkulte Philosophie

 Das Problem bei de verschiedenen hermetischen und okkulten Wissenschaften, liegt darin dass fast alllen diesen Richtungen mit der Aufgabe des Denkens enden. Dies bedeutet allerdings nicht ihre Einsichten zu leugnen, sondern es ist einfach so dass diese philosophisch beginnen doch meistens in einer dogmatischen Sackgasse enden. Was die okkulten Systeme auf jeden Fall darstellen ist ein metaphysischer Pfad der ziemlich direkt ins Unbewusste führt. Es ist bereichernd sich mit solchen Philosophien zu beschäftigen, doch darf auf keinen Fall eine Religion daraus werden sonst wird Philosophie schnell zu Psychotherapie. 
hukwa

Freitag, 13. November 2020

Die Welt hinter der Welt

 Jeder Mensch ist zweimal geboren. In seinem physischen Körper und in seinem Schatten (Seele). In diesem Sinne sind wir Küken die picken um der Schale zu entfliehen. 

Jeder Tag ist
eine neue Herausforderung  
um im Labyrinth 
der realen Existenz 
nicht unter zu gehen 
doch die Welt 
hinter der Welt 
ist 
magisch 
man muss sie nur entdecken. 
hukwa

Donnerstag, 12. November 2020

Magischer Spiegel

Überall ist Magie. Die meisten merken nur nichts davon. 
 
In den uralten Wäldern 
wo der Traumschlaf herrscht 
wirst du zum Wächter deiner Tagträume 
Nachtwächter 
das Gedicht 
Tagträumer 
der Wald 
hermetisch versiegelt die Zeilen 
noch Sammeln sich die Schatten 
in einem magischen Spiegel 
schau hinein. 
hukwa 

Donnerstag, 5. November 2020

Vom richtigen Träumen

 Der echte Traum, jener, der uns direkt ins Reich des Unbewussten und des Mythos führt beginnt kurz vor dem Schlaf. In jenem Moment in dem man sich vom Rationalen des Alltags abwendet, beginnt das was man gemeinhin Irrational nennt (obwohl es nur eine andere Realität ist), wie aus einer anderen Welt, eben der Anderswelt, zu wirken. Die Metamorphose des Traumlebens beginnt.Durch aktive Imagination können wir die Träume lenken. Dies ist das Reich der Immerwiederkehrenden, hier erscheinen sie plastisch und fast berührbar. das Dunkle, das Unerklärliche ist in dieser Zone Zuhause. Hier findet die zweite Biographie, die imaginäre Biographie statt. Erinnnerung und Einbildungskraft, Traumleben und Mythos werden zu einer Einheit und ihr Ergebnis ist der wirkliche Traum. 
hukwa  
Wie soll ich dies Bild 
mit seinem Geist erfassen 
das flieht und wiederkehrt 
im dunklen Raum 
wo Spiegel blenden 
dazwischen Licht sich wendet 
verborgen ist das Symbol. 
hukwa 



Freitag, 13. September 2019

Leben im eigenen Körper oder der kosmische Mensch

Es gibt Menschen, die leben in einer Nation, in einer Kultur und sind von dieser gefangen. Ich lebe in meinem eigenen Körper. Egal wo ich bin, ich bin immer am gleichen universellen Ort. Ich bin Reisender im Land der kosmischen Geschwindigkeiten. In einem Raum und einer Zeit die nichts mit der gewöhnlichen Umgebung zu tun haben. Ich kann Monate, ja Jahre am gleichen Ort verbleiben und doch Lichtjahre hinter mir lassen. Ich reise in die Vergangenheit die tausende von Jahren zurückliegt. Diesen Zustand nenne ich den kosmischen Menschen.
hukwa

Mittwoch, 5. Dezember 2018

Mittlerin zwischen den Welten

Ziel eines Lebens das auf einem spirituellen Fundament aufbaut ist die Vereinigung mit etwas höherem, einem Höchsten - Einen. Dies ist nichts anderes als die Rückbindung (religio) zur Quelle. Oft kehrt man zu diesem Urgrund zurück ohne das man es bemerkt nämlich durch die Reise die unsere Traumseele jede Nacht unternimmt. Unser Traumbewusstsein ist sehr vielschichtig. So wie es Menschen gibt die ein reines Herdendasein leben, und am täglichen Sein vorbeilaufen weil ihr leben nur Oberfläche ist so ist es auch mit unserem Traumbewusstsein: Manche schauen in Träumen mehr als Andere. In solchen Fällen von bewussten Traumleben funktioniert die Traumseele als Mittlerin zwischen den Welten und den Jahrhunderten. Diese Traumseele schenkt uns jene Überwirklichkeit die es uns ermöglicht Zeitreisen zu unternehmen.
hukwa

Donnerstag, 30. November 2017

Innere Stimmung bei Neuschnee

Heute morgen bin ich aufgewacht und als ich aus dem Fenster schaute war die Landschaft über Nacht weiß geworden. Dem Schnee wohnt eine Magie inne. Jedenfalls empfinde ich dies als Landbewohner so. Neuschnee macht in mir Platz für Phantasie und Romantik. Ich komme dann in die Stimmung Gedichte zu schreiben. Wie andere eine Stimmung mit dem Fotoapparat auffangen tue ich dies mit Versen. Es zieht mich hinaus in die Wälder und von dort bringe ich die Poesie mit nach Hause.
hukwa

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Eine schamanistische Seance beim Scharderkopf

Es war während der Zeit des Oktobervollmondes. Der Wald trug schon sein buntes Herbstkleid. Am Abend machten wir uns auf den Weg hoch zum Berg. Anfangs benötigten wir noch Taschenlampen aber nach etwa einer Viertelstunde ging plötzlich hinter der mächtigen, alten Douglasie der Vollmond auf. Nun schien der Wald wie verzaubert. Wir spürten sehr deutlich dass wir in eine andere Bewusstseinsstufe hineinliefen. Aus der Ferne rief der Waldkauz und bei der alten Schutzhütte angekommen, beobachteten wir eine Zeitlang die Fledermäuse die hier durch die Nacht schwirrten. Bis auf wenige Naturgeräusche war es sehr still im Wald. Gespenstisch still.
Beim Scharderkopf angekommen bestiegen wir die Felsgruppe und nahmen auf dem Plateau unsere Plätze ein. In dieser wunderschönen Vollmondnacht war die Aura dieses Platzes noch mystischer als es schon am Tage hier ist. Überall standen mächtige buchen und Eichenbäume und durch ihr entlaubtes Geäst wanderte der unruhige Mond. Es war windstill und man roch überall den Herbst, sein welkes Laub, das Moos und die feuchte Erde.
Nach einiger Zeit der Meditation bereitete ich die Seance vor.
Ich streute das Tabakopfer aus, zündete das Rauchwerk an und stellte vier brennende Fackeln auf.
In einer Kupferschale brannte ich mit harzigen Kiefernholz ein kleines Lagerfeuer. Dann holte ich die Trommel hervor, begann sie zu schlagen und nach einiger Zeit die schamanistischen Anrufungen zu singen.
Anfangs war es sehr still nur meine Stimme hallte leise durch den Wald. Irgendwann ertönte der Ruf des Waldkauz der anscheinend immer näher kam. Es dauerte nicht lange dann hörten wir alle das er direkt auf einem der Bäume neben den Felsen saß. Sein Ruf schien nun mit dem Gesang mithalten zu wollen. Nach einiger Zeit brach sein Ruf abrupt ab, ich hörte sofort mit dem Singen auf. Innerhalb weniger Sekunden kam nun Wind auf. Eine unbekannte, ja unwirkliche Stimmung hatte mit einem mal die Umgebung erfasst. Ich spürte die Innere Unruhe meiner Begleiter, mir waren ja solche Situationen recht gut bekannt, dennoch, einer gewissen unheimlichen Stimmung die sich nun ausbreitete konnte ich mich auch nicht ganz erwehren.
Der Wind wurde langsam aber stetig stärker, wirbelte das Herbstlaub vom Boden auf und plötzlich hörte man das knacken von Ästen. So schnell wie er aufgestiegen war legte sich der Wind wieder nur das Geräusch von brechenden Ästen blieb. Es kam immer näher, bis an den Fuß des großen Felsens auf dem wir saßen, dort verstummte es. Uns war klar, wir waren nicht mehr alleine, unter uns war etwas, und zwar etwas Unheimliches, beängstigendes. Meine Begleiter wurden immer unruhiger und ängstlicher, mir war klar das es nicht mehr lange dauern könnte und sie würden in Panik ausbrechen. Ich deutete ihnen im Fackellicht mit Handzeichen an, dass sie sich vollkommen ruhig verhalten sollten. Dann stand ich auf holte die Opfergaben hervor und legte sie an den entsprechenden Platz auf dem Felsen und begann leise zu singen. Jetzt hörte man wieder das knacken von dürrem Astholz, es hörte sich an wie Schritte die sich langsam entfernten. Ich hörte auf mit dem singen, machte den Anderen durch Handzeichen klar dass sie auf keinen Fall sprechen sollten. Wir reinigten den Platz aufs sorgfältigste, ich achtete darauf das nichts zurückblieb außer den Opfergaben, dann traten wir schweigend den Rückweg an.
Als wir weit genug vom Berg entfernt waren sagte ich das wir nun wieder reden können. Mir schien es das dies für alle eine große Erleichterung war, so als würde durch das Reden ein geheimnisvoller Bann gebrochen.
Keiner aber sagte auch nur ein Wort über das seltsame, unheimliche Erlebnis.
hukwa