Frühlingshaftes Wetter, früh am Morgen es war noch dunkel hörte ich den Ruf der Kraniche. In der nächsten Zeit werde ich sie öfters hören und sehen, immer wieder ein wunderschönes Erlebniss.
Wenn die Frühlingslüfte wehen
die ersten milden Winde gehen
dann möchte ich mit den Kranichen ziehen
um die ganze Welt zu sehen
schon in meiner Kinderzeit
erhob ich meine Arme weit
in der Hoffnung ich werde leicht
um mit den Kranichen ziehen so weit
und wenn im Herbst die Gänse zogen
dann dachte ich so kindlich bei mir
ach wenn ich nur Nils Holgerson wär.
hukwa
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Samstag, 15. Februar 2020
Freitag, 10. Mai 2019
Krämergeist
Gestern Abend habe ich noch einige Zeit in dem Buch "die heilige Pfeife" von Schwarzer Hirsch, einem Sioux Medizinmann gelesen. Dieses Buch endet mit einem sehr empathischen Nachwort von Frithof Schuon: "Nicht bloß, weil sie die Schwächeren waren, unterlagen diese hochsinnigen Steinzeitmenschen, sondern weil sie einen Geist darstellten, der sich mit dem recht unchristlichen Krämergeist der ihnen gegenüberstehenden "Bleichgesichter" nicht vereinbaren ließ; darüber hinaus handelt es sich noch um eine Gegensätzlichkeit viel allgemeinerer Art: die zwischen städtischer Kultur - als Brutstätte einer unübersehbaren Welt von Künstlichkeit und Verknechtung- und dem freien, unmittelbar gottgewolllten und daher heiligen Reiche der Natur. Dieser gewaltigen Natur, denkt heute noch mancher Indianer, gehört letzten Endes der Sieg".
hukwa
hukwa
Samstag, 7. Juli 2018
Idylle im Trippstadter Schlosspark
Sonntag, 25. Februar 2018
In den nächtlichen Wäldern
In der nächtlichen Schneelandschaft
alles ist hart gefroren
suche ich auf
die schwarzen Seen
und erdbraune Felder
grau ist das Haar der alten Weide
sehnt sich nach sommerlicher Weite
so ziehts mich in die dunklen Wälder
wo die Erinnerungen wie gefallene Blätter
in den Baumästen ruhen.
hukwa
alles ist hart gefroren
suche ich auf
die schwarzen Seen
und erdbraune Felder
grau ist das Haar der alten Weide
sehnt sich nach sommerlicher Weite
so ziehts mich in die dunklen Wälder
wo die Erinnerungen wie gefallene Blätter
in den Baumästen ruhen.
hukwa
Montag, 15. Januar 2018
Es ist ein Geschenk unsichtbar zu sein
Jeden Abend eine Stunde des alleinseins
hier in Gottes grünem Hain
sagt mir eine Stimme
ich bin Teil
des ewigen Stamm
ein Ast
eine Borke von ihm
dem ewigen Baum
und meine Träume sind wie Vögel
ich bin jener der neben mir herläuft
an dem die Anderen vorbeilaufen
es ist ein Geschenk unsichtbar zu sein.
hukwa
hier in Gottes grünem Hain
sagt mir eine Stimme
ich bin Teil
des ewigen Stamm
ein Ast
eine Borke von ihm
dem ewigen Baum
und meine Träume sind wie Vögel
ich bin jener der neben mir herläuft
an dem die Anderen vorbeilaufen
es ist ein Geschenk unsichtbar zu sein.
hukwa
Freitag, 8. Dezember 2017
Freundschaften zwischen Mensch und Tier
Ich glaube an die Freundschaft zwischen Mensch und Tier. Ja, ich möchte behaupten, das diese Beziehung tiefer ist als die Beziehungen die ich mit Menschen pflege, vor allem die Freundschaft zu Wildtieren. Hat man einmal ihr Vertrauen gewonnen pflegen sie eine erhabene Freundschaft. Jeden Morgen ist es mir immer wieder etwas ganz besonderes meine Freunde begrüßen zu dürfen.
hukwa
hukwa
Montag, 13. November 2017
Irrlicht
Schon hat Novembernebel
die Wiese sanft getränkt
und silberner Mondscheinschimmer
sich über den Waldteich gesenkt.
Die Nacht ist kalt und neblig
es säuselt der Wind im Baum
verfängt sich in den Weiden
erzählt von alten Zeiten.
Ich schau in den Waldweiher
der magisch zu mir spricht
ich spüre ein dunkles Grauen
im Schilf leuchtet ein Irrlicht.
hukwa
die Wiese sanft getränkt
und silberner Mondscheinschimmer
sich über den Waldteich gesenkt.
Die Nacht ist kalt und neblig
es säuselt der Wind im Baum
verfängt sich in den Weiden
erzählt von alten Zeiten.
Ich schau in den Waldweiher
der magisch zu mir spricht
ich spüre ein dunkles Grauen
im Schilf leuchtet ein Irrlicht.
hukwa
Dienstag, 3. Oktober 2017
Der Ewigkeit so nah
Sobald wir die Abbildlose, wortlose, klanglose, unberührte Ursprünglichkeit der inneren Natur erfahren, ist es möglich ihr Geheimnis für die Sinne fassbar zu machen. Es ist das Schöpfen aus den Tiefen der Natur.
Baum
was stehst du so verwunschen da
dennnoch so klar
bist du der Ewigkeit so nah
Baum
auf wundersame Weise
fühle ich mich dir nah
stiller Dulder
großer Künder
Baum
der Ewigkeit so nah.
hukwa
Baum
was stehst du so verwunschen da
dennnoch so klar
bist du der Ewigkeit so nah
Baum
auf wundersame Weise
fühle ich mich dir nah
stiller Dulder
großer Künder
Baum
der Ewigkeit so nah.
hukwa
Sonntag, 20. August 2017
Elfenblut
Fingerhut
Zwergenhut
stehst so still am Waldesrand
Einsamkeit umhüllt dich
Fingerhut
Zwergenhut
geflügelte Elfin bei dir wohnt
man sieht sie nur bei vollem Mond
wo im fahlen Licht
Schwärmer fliegen
im Nachtfalterflug
Fingerhut
Zwergenhut
dein Saft ist reines Elfenblut
zarte Blüten
sanfte Blätter
möge dich die Elfin
ewiglich behüten.
hukwa
Zwergenhut
stehst so still am Waldesrand
Einsamkeit umhüllt dich
Fingerhut
Zwergenhut
geflügelte Elfin bei dir wohnt
man sieht sie nur bei vollem Mond
wo im fahlen Licht
Schwärmer fliegen
im Nachtfalterflug
Fingerhut
Zwergenhut
dein Saft ist reines Elfenblut
zarte Blüten
sanfte Blätter
möge dich die Elfin
ewiglich behüten.
hukwa
Donnerstag, 1. Juni 2017
Metaphysische Wirklichkeit des Pflanzenwesens
Ein sonniger Frühlingsmorgen, im Garten streicht der alte graue Kater umher. Der Holunder entfaltet nun seine ganze Blütenkraft. Ein Garten ohne Holunderbaum ist für mich nur ein halber Garten.Ich sitze im Freilandartelier und lese gerade in der Zeitung dass die ersten jungen Luchse im Pfälzerwald geboren wurden. Eine sehr gute Nachricht!
Ich studiere die Blätter und Blüten des Holunders und ein Gefühl des Ganzseins überkommt mich. Ich fühle ganz deutlich die methaphysische Wirklichkeit die der Baum ausstrahlt. Dies sind Momente wo ich dass Gespür und gefühl habe der Erdseele besonders nahe zu sein.
hukwa
Ich studiere die Blätter und Blüten des Holunders und ein Gefühl des Ganzseins überkommt mich. Ich fühle ganz deutlich die methaphysische Wirklichkeit die der Baum ausstrahlt. Dies sind Momente wo ich dass Gespür und gefühl habe der Erdseele besonders nahe zu sein.
hukwa
Freitag, 31. März 2017
Tief verwurzelt
Ich bewundere die starken Keimlinge des Knöterich im Garten, schaue in den blauen Himmel, bald müssten die ersten Schwalben auftauchen. Der Holunder strotzt in seinem ersten Grün, täglich grünt und blüht eine neue Kreatur der Natur auf. Ich lebe ganz in diesem kreatürlichen Wachstum der wahren Geschöpfe um mich herum. Eine Wollbiene lässt sich auf meiner Hand nieder. In solchen Tiefen der Natur finden die wahren Dialoge statt.
hukwa
hukwa
Dienstag, 17. Januar 2017
Die Öffnung der Landschaft
Komme gerade von einem langen Spaziergang durch den vereisten winterlichen Wald zurück. Zu jeder Jahreszeit kann man die Landschaft als Zustimmung erleben. Wenn sich Landschaft für uns "öffnet" ist es dann nicht so als treten wir ein in den Garten Eden?
Landschaft ist eben mehr als nur Kulisse und Staffage, die unerschöpfliche Vielfalt ihrer Formen und Farben vermittelt dem der bewusst in ihr wandert und sie in seiner Seele aufnimmt das große Geheimnis der Natur, es dringt in uns ein mit seinem Zauber, Geheimnis und seiner natürlichen Sinnlichkeit.
Die Erfahrung von Landschaft macht uns zu Teilhabern der natürlichen Erscheinungen. Das Biotop Natur wird für den Menschen zum Psychotop.
hukwa
Landschaft ist eben mehr als nur Kulisse und Staffage, die unerschöpfliche Vielfalt ihrer Formen und Farben vermittelt dem der bewusst in ihr wandert und sie in seiner Seele aufnimmt das große Geheimnis der Natur, es dringt in uns ein mit seinem Zauber, Geheimnis und seiner natürlichen Sinnlichkeit.
Die Erfahrung von Landschaft macht uns zu Teilhabern der natürlichen Erscheinungen. Das Biotop Natur wird für den Menschen zum Psychotop.
hukwa
Dienstag, 16. August 2016
Momente der Abgeschiedenheit
Ein wunderschöner Augustmorgen herrscht vor, ich sitze im Garten und bewundere die sich langsam ihrem Ende zu neigende blühende Pflanzenvielfalt. Langsam, ganz langsam verabschieden sich die Blumen. Jetzt naht die Zeit der Herbstblüte und der Früchten. Die Holunderbeeren färben sich sich und die Astern zeigen ihre volle Pracht. Es sind meditative Morgenstunden die ich nun genieße. Tausende kleiner Feinheiten und Wunderwerke kann man an solchen Morgenstunden beobachten. Die Grazie der Windenblüte, geheimnisvolle Spinnweben und jede menge Pflanzengeheimnisse offenbaren sich. An der Sandsteinmauer klopft der Kleiber die Meisen und Sperlinge genießen die Augustsonne.
Es sind meditative und abgeschiedene Momente die jetzt gelebt werden wollen.
hukwa
Es sind meditative und abgeschiedene Momente die jetzt gelebt werden wollen.
hukwa
Sonntag, 10. Juli 2016
Sommermorgen
Jeden Sommermorgen wieder- dass jubilierende Lied der alten Gaia. Das Gezeter der Krähen, singen und zwitschern der Vögel, die Sonne spiegelt sich auf den alten Biberschwänzen des Hausdachs. Eine früh Erwachte Hummel klettert in die Blütenstände des Fingerhuts. Die Erde atmet am intensivsten in der Frühe, eine Amsel sucht nach Würmern und an einem Baumstamm klettert geschickt der Kleiber. Der Fischreiher zieht ins Tal und eine Bachstelze geht auf dem Dachfirst spazieren. Sommermorgen.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 15. Juni 2016
Dunkelnder Sommer
Die Tage Duster
wie im Herbst
die Amsel singt so leise
Holunder weiß
im Garten blüht
als schlafe Pan darunter
der Dompfaff nach dem Weibchen lockt
Akelei wirft erste Blüten
im dunklen Grün des Gartens
ein Rauschen aus uralten Zeiten
in der Ferne ein Gewitter grollt
unter der Erle tanzen
Merlin und Vivianne.
hukwa
wie im Herbst
die Amsel singt so leise
Holunder weiß
im Garten blüht
als schlafe Pan darunter
der Dompfaff nach dem Weibchen lockt
Akelei wirft erste Blüten
im dunklen Grün des Gartens
ein Rauschen aus uralten Zeiten
in der Ferne ein Gewitter grollt
unter der Erle tanzen
Merlin und Vivianne.
hukwa
Sonntag, 17. April 2016
Lesen im Buch der Natur
Auf meinen täglichen Wanderungen meide ich die Wege die von Spaziergängern besucht werden. Es zieht mich in die Tiefe der Wälder oder in die Weite der Feldflur. Hier beobachte ich in Ruhe den Flug des Bussards und lausche dem Gesang der Ammern. Meine Wanderungen vergleiche ich gerne mit dem Lesen eines Buches - ich entziffere das Buch der Natur.
hukwa
hukwa
Samstag, 16. April 2016
Im Frühlingswald
Hinein laufen in die erwachende Wälder, dies ist das Gebot des Frühlings. Jeder der Altmutter Erde liebt zieht es nun wie unter einem Zwang hinein in die aufkeimende Pracht der Wälder. Täglich wird nun das Konzert der Vögel um einige Töne reicher. Ist die Natur uns eine Mutter, so ist der Wald uns Vatergestalt. Seine Tiere und Bäume sind uns nun besonders nahe. Fern vom gesellschaftlichen Getöse schenkt uns der Frühlingswald nun reine Beschaulichkeit.
hukwa
hukwa
Mittwoch, 13. April 2016
Per du mit der Natur
Ich habe nun mein Arbeitszimmer wieder in den Garten verlegt und genieße das erste Grün der Bäume und Sträucher. Krähe und Dompfaffen leisten mir Gesellschaft. Manchmal schaut auch das Eichhorn vorbei. Dies ist mein Lebensstil im Frühling und Sommer soviel als möglich bei Altmutter Natur zu verweilen.
hukwa
hukwa
Dienstag, 12. April 2016
Die wahre Gemeinschaft der Biosphäre
Ein neues Erblühen beginnt. Es ist für mich ein erhabenes Gefühl, denn Frühling begrüßen zu dürfen. Ein Winter des Sehnens und Wartens ist vorbei. Ich sitze im Garten und genieße dieses neue Erwachen der Natur. An solchen Tagen möchte ich von keinem Menschen gestört werden. Ich lebe in der Gemeinschaft von Stein, Pflanze und Tier, der wahren Gemeinschaft der Biosphäre. Wenn man den richtigen Bezug zur Natur hat ist man nie allein.
hukwa
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