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Mittwoch, 25. Dezember 2024

Bewusstsein und Reinkarnation

 Bewusstsein ist unzerstörbar, ein mächtiger Energiestrom, der sich auf mehr als ein einziges Leben  beschränkt. Es gibt eine Art Kontinuität zwischen mehreren Leben. In diesem Sinne gibt es keine Frühere Existenz sondern nur eine fortwährende Existenz, denn jede Wiedergeburt trägt in sich die Erfahrung früherer Existenzen. 
hukwa

Mittwoch, 26. April 2023

Bewusstsein ist mehr als nur...

Bewusstsein ist mehr als nur Denken. In seiner Wortbedeutung ist Bewusstsein das Gesamte des potientiell Erlebbaren. es schließt die gesamten menschlichen  "Bewusstseinsfelder" ein: Wach- und Schlafbewusstsein, Überbewusstsein und Unterbewusstsein, Bewusstes und Unbewusstes, Denken und Träumen. Diese "Felder" bilden den Gesamtmentalbereich des menschlichen Bewusstseins. 
hukwa

Sonntag, 23. April 2023

Vom Bewusstsein des Bewusstseins

 Eine vielzitierte Äußerung von William James besagt, dass...unser normales Bewusstsein, das rationale Bewusstsein, nur ein besonderer Typ von bewusstsein ist, während überall jenseits seiner, von ihm durch einen Schirm getrennt, mögliche Bewusstseinsformen liegen, die ganz andersartig sind. Wir können durchs Leben gehen, ohne ihre existenz zu vermuten, aber man setze den erforderlichen Reiz, und bei der bloßen Berührung sind sie in ihrer ganzen Vollständigkeit da...Keine Betrachtung des Universums kann abschließend sein, die diese "anderen" Bewusstseinsformen außer betracht lässt. Auf jeden Fall verbieten sie einen voreiligen Abschluss mit der Realität. 
hukwa

Donnerstag, 23. Februar 2023

Märchenhaft

 Die Mondsichel 
in der alten Buche 
wie im Märchen. 
hukwa  

In der Nacht wurde ich kurz wach und als ich aus dem Fenster schaute, auf die uralte mächtige Buche die meinen Schlaf und meine Träume beeinflusst, entstand dieses Haiku. 
hukwa  
Der Schlaf ist auch ein Einstieg in den Mythos, nämlich über den Traum. Das Traumleben beginnt schon wenige Augenblicke vor dem Schlaf. Dann, wenn die Gedanken sich derationalisieren und sich außerhalb der Kontrolle des Bewusstseins befinden wird Raum geschaffen für die Metamorphosen des Unbewussten. 
hukwa

Samstag, 18. Februar 2023

Abstrakte Malerei- die älteste Kunst

Die älteste Kunstrichtung ist zweifelsohne die abstrakte Malerei die lange vor Kandinsky, Klee und Picasso begann. Vor ca.4000 Jahren im Neolithikum. Was Menschen damals in den Stein ritzten, ist vom gleichen Geist getragen, der auch die moderne abstrakte Malerei antrieb. Wohlgemerkt: Ich spreche vom Geist nicht vom Intellekt! Der Geist stellt die Beziehung des Künstlers zu den ewigen transzendenten Dingen her. Eine metaphysische, künstlerische Beziehung. Somit gibt es eine Verbindung archaischer und gegenwärtiger Malerei, Bilder in denen sich Vergangenheit und Gegenwart treffen. Die abstrakte Symbolik ist in den Schichten des Unbewussten abgespeichert. 
hukwa

Sonntag, 6. November 2022

loci et imagines oder Erinnerungsräume

"...dass die Orte zu Trägern der Erinnerungen werden können und womöglich über ein Gedächtnis verfügen". 
Aleida Assmann 
Wenn man älter wird erscheint das Leben oftmals wie ein Spinnenetz. Irgendwann erwacht man und ist erstaunt darüber mit was man und mit wievielen man verbunden ist. man fühlt sich wie eine Spinne mitten in ihrem Netz umgeben von Erinnerungen. 
hukwa  
Erinnerungen wollen sorgfältig überprüft sein, schließlich geht es um Erinnerungen und nicht um Konstruktionen. 
hukwa 
Kindheitserinnerungen das sind immer auch Erinnerungen an Gewinne und Verluste. 
hukwa 
Das fahle Licht 
am frühen Morgen 
wenn der Tag erwacht 
ein Pfeil abgeschossen von 
Chronos 
der die Schatten frißt 
und die Erinnerungsräume öffnet 
verweile am Ort 
der versteckt ist 
hinter den Nebeln. 
hukwa 

Samstag, 5. November 2022

Den oft sind wir Andere

Es ist die Traumhafte Wirklichkeit 
dieses Morgen 
der viel Regen bringt 
und mich antreibt 
einzutauchen 
in die mystische Landschaft 
meines Unbewussten 
um beim Auftauchen 
mich als ein Anderer wahrzunehmen. 
hukwa 

Dienstag, 25. Oktober 2022

Erinnerungsarbeit

 "Jeder Zustand, ja jeder Augenblick ist von unendlichem Wert, denn er ist, der Repräsentant einer ganzen Ewigkeit". Goethe  
Mit dem älter werden 
kommen die Erinnerungen 
sie wollen aufgezeichnet sein 
denn sie sind wie Goethe sagt 
Repräsentanten einer ganzen Ewigkeit 
es sind 
Erinnerungen 
die Schweben 
sich aus dem Unbewussten 
Erheben 
dazwichen wie ein dunkler Fluss 
Erinnerung Traum und Sehnen. 
hukwa

Freitag, 14. Oktober 2022

Zuflüsterungen aus dem Mund der Schatten

 Die wirklichen dichterischen Symbole erscheinen nicht durch einen gewollten, absichtsvollen Schaffensprozess, sondern aus einer Verbindung von universelllen, mentalen Schichten des Unbewussten. Sie werden also nicht von der Vernunft diktiert, sondern sind "Zuflüsterungen" aus dem "Mund der Schatten", wie es Victor Hugo ausdrückte. 
hukwa

Sonntag, 15. November 2020

Vom Unbewussten und vom Selbst

 Das Unbewusste ist die Urquelle aus dem unser Bewusstsein entspringt. Es entsteht aus der entwicklung aus dem Unbewussten. So wie das Bewusstsein immer eine dunkle Ahnung hat von seiner Urquelle so hat unser reales Ich immer eine dunkle Ahnung von unserem wahren Selbst aus dem heraus sich das Ich geformt hat. Selbst und Unbewusstes sind eine identische Quelle. Die Entwicklung unseres Ich das während unserer Erziehung zum Bewusstseinszentrum wird kann sich durch die Beeinflußung von Erziehung und Gesellschaft, durch deren Schmutzwässer (symbolisch gemeint) zum egozentrischen Ich verwandeln. Auch unser ganzes Traumleben entspringt unserem Unbewussten. Sobald die Träume die Tiefen des Unbewussten verlassen, geschieht hier die gleiche Entwicklung wie beim Selbst zum Ich. Die Träume "Verbinden" sich mit dem rationalen Bewusstsein, so dass wenn wir uns unserer Träume Erinnern, nur noch Traumfetzen aus dem Unbewussten vorhanden sind. 
hukwa

Freitag, 6. November 2020

Mund der Schatten

Ich verfolge in meinen Gedichten keinen wiederkehrenden Stil. Meine hermetischen Gedichte sind anders als meine Natur oder Erzählgedichte. Diese wiederum sind nicht vergleichbar mit meinen Prosagedichten. Victor Hugo hat dies einmal etwa so ausgedrückt: die Bilder eines Gedichtes entstehen nichtz durch einen absichtsvollen individuellllen Schaffensprozess, sondern aus einer Verbindung mit universellen, mentalen Schichten, sie werden nicht mit der Stimme der Vernunft diktiert sondern zugeflüstert vom "Mund der Schatten". 
Das schwankende Urbild 
entflieht den tiefen Schatten 
die Dinge die du siehst 
verkleidet durch Symbole 
versteckt im blutigen Herbstlaub der Buche 
weither kommt ds Gedicht 
lass es fließen 
dann findet es dich. 
hukwa

Donnerstag, 5. November 2020

Vom richtigen Träumen

 Der echte Traum, jener, der uns direkt ins Reich des Unbewussten und des Mythos führt beginnt kurz vor dem Schlaf. In jenem Moment in dem man sich vom Rationalen des Alltags abwendet, beginnt das was man gemeinhin Irrational nennt (obwohl es nur eine andere Realität ist), wie aus einer anderen Welt, eben der Anderswelt, zu wirken. Die Metamorphose des Traumlebens beginnt.Durch aktive Imagination können wir die Träume lenken. Dies ist das Reich der Immerwiederkehrenden, hier erscheinen sie plastisch und fast berührbar. das Dunkle, das Unerklärliche ist in dieser Zone Zuhause. Hier findet die zweite Biographie, die imaginäre Biographie statt. Erinnnerung und Einbildungskraft, Traumleben und Mythos werden zu einer Einheit und ihr Ergebnis ist der wirkliche Traum. 
hukwa  
Wie soll ich dies Bild 
mit seinem Geist erfassen 
das flieht und wiederkehrt 
im dunklen Raum 
wo Spiegel blenden 
dazwischen Licht sich wendet 
verborgen ist das Symbol. 
hukwa 



Dienstag, 7. Mai 2019

Allegorie

Heute Morgen um 5.Uhr früh saß ich unter dem mächtigen Eichbaum im Trippstadter Schlosspark und lauschte dem Frühlingskonzert der Vögel.
In solchen Momenten spüre ich sehr deutlich, eine Ähnlichkeit mit dem Wesen der Pilze. Wenn wir einen Pilz betrachten schauen wir ja nur seinen Fruchtkörper, sein wirkliches Wesen und unterirdisches Leben, sein Wurzelgeflecht ist für uns fast unsichtbar. Für mich ist dies eine Allegorie zur menschlichen Seele. Spielt sich in unserem Unbewussten nicht der Hauptteil unseres Lebens ab?
hukwa

Mittwoch, 21. September 2016

Das mattgoldene Sonnenlicht eines frühen Herbstmorgens verzaubert die Landschaft. Der Herbst ist meine Jahreszeit, vor allem der Frühherbst. Schon immer mochte ich Zeiten der Übergänge. In ihnen liegt ein Geheimnis verborgen. Ferne und Nähe strahlt diese Zeit aus. Eine Sehnsucht ist der Herbst die ich nie ergründen konnte. Sein Geheimnis bleibt im Verborgenen dennnoch ist die Herbstzeit eine große Offenbarung. Ich fühle sehr intensiv dass der Herbst eine Zeit ist da der Kontakt zum unbewussten besonders stark vorhanden ist.
hukwa

Sonntag, 4. Januar 2015

Über die Gewissheit meiner Traumerfahrungen - Paläontologie der Seele

Ich bin fest von einer Paläontologie der menschlichen Seele überzeugt. Irgendwie ist alles in uns „geschichtet“. Schon Nietzsche sagte: „Im Schlaf und Traum machen wir das Pensum früheren Menschentums noch einmal durch“. Weiter sagte er: „Der Traum bringt die ferne Zustände der menschlichen Kultur wieder zurück und gibt ein Mittel an die Hand, sie besser zu verstehen“.
Über meine Träume und meine Ahnungen bin ich mir sicher dass ich schon oft in diese „fernen Zustände der menschlichen Kultur“ gereist bin. Mein Leben lang habe ich mich für jene Momente immer besonders offen gehalten in denen die große Vergangenheit der Menschheit in mir aufdämmert.
Der Paläontologe Edgar Dacque glaubte durch Zergliedern von Mythen und Sagen einen „paradiesischen“ Restbestand in der menschlichen Seele aufgedeckt zu haben; er schrieb dem Urmenschen den Besitz „paradiesischer Kräfte“ zu, eine Natursichtigkeit, die näher ans Wesen der Natur heranreiche als der heutige Menschenverstand. Als letzter Rest jenes inneren Schauen gilt ihm der Tieftraum und das Hellgesicht. Träume, die aus der Sphäre des Unbewussten im Menschenwesen stammen, erschließen uns den Schatz seelischer Inhalte, welche die Menschenseele im Laufe der Stammesgeschichte gesammelt hat. Aus diesem Gattungsgedächtnis sollen sich die großen Mythen ins Bewusstsein gedrängt haben. Sie erzählen in einer Symbolsprache, die wir heute nicht mehr verstehen, wie Mensch und Natur einst zueinander standen. Auch nach C.G.Jung ist die Einzelseele keineswegs eine Tabula rasa, auf die sich nur die rein persönlichen Erfahrungen des Einzellebens einzeichneten. Sie soll vielmehr beladen sein mit den Erfahrungen der ganzen Stammesentwicklung vormenschlicher und menschlicher Art, mit den Instinkten, Trieben und Ideen (Archetypen) auch dieser Geschichte. Das „kollektive Unbewusste“ ist für diese Psychologie der Entstehungsgrund der menschlichen Mythen. In den Träumen des Tiefschlafs soll die mythische Tiefenschicht aus ihrer Verborgenheit heraustreten und von sich Kunde geben.
Das ich mich an verschiedene frühere Leben erinnern kann, ist für mich keine Annahme von irgendetwas sondern einfach die Gewissheit meiner Traum- und Selbsterfahrung.

hukwa

Sonntag, 30. November 2014

Streifzüge ins Unbewusste

Über meine Erfahrungen mit aktiver Imagination

Ich glaube das viele Menschen unbewusst schon Erfahrungen mit der aktiven Imagination gesammelt haben. Bewusst angewendet kann man durch diese Technik tief in sein Unbewusstes eindringen. Man muss allerdings aufpassen dass das was da hervorkommt einem nicht überwältigt. Schließlich kann man mit der aktiven Imagination bis zu den Archetypen vordringen. Um Bilder zu schaffen die nicht aus der äußeren Realität stammen, müssen wir unsere Phantasie zu Hilfe rufen. Während der aktiven Imagination, wird die schöpferische Aktivität unseres Unbewussten stimuliert. Wenn man dabei noch zeichnet, malt oder dichtet treten in die Gebilde Formen und Hieroglyphen des Unbewussten. Was dann an Symbolen entsteht ist ein Ausdruck des Mythos. Imagination ist nicht mit Phantasie zu verwechseln. Erstere ist mehr eine solarische Kraft, die sich auf die „eida“ die paradigmatischen Urbilder in der „realistischen Welt“ richtet.
Einmal am Tage betreibe ich aktive Imagination ganz bewusst. So sind die Malereien von den „Immerwiederkehrenden“ und die hermetischen Gedichte entstanden. Diese Bilder haben für mich etwas Golemhaftes an sich, so als hätte ich versucht ihnen Leben einzuhauchen. Ein Künstler der ganz der Imagination zugetan war, ist William Blake gewesen. Nie hätte er sein großartiges Werk schaffen können, wenn er nicht die Kraft der Imagination genutzt hätte.
Vor allem der Dichter arbeitet intensiv mit der Imagination. C.G. Jung deutete Dichtung aus dem Impuls dunkler „Urvisionen“, für die der Dichter nur Medium ist. Der Dichter lässt einfach die Materialien des kollektiven Unbewussten, durch sich hin durchströmen. Es ist vor allem die hermetische Dichtung die solche Urbilder aus dem Unbewussten heraufholt. In der Tiefenwelt des Dichters berühren sich diese mythischen Urbilder Europas und Asiens.
Über das Unbewusste hat Elizabet Philipov einmal geschrieben:
„Das sogenannte Unbewusste ist auch in späteren Stufen der Entwicklung eine weitgehend verdeckte Schicht der Bewusstseinsstruktur. Es ist einerseits der Schatten, der alle verdrängte Bewusstseinsinhalte aufnimmt und im Bewusstwerdungsprozess beleuchtet wird. Das Unbewusste ist andererseits auch eine Quelle der Inspiration und Imagination, ein Ort schöpferischer Kräfte und Hort verborgener Möglichkeiten. Es ist das Tor zur archetypischen Welt des kollektiven Unbewussten. Das Bewusstwerden der Inhalte dieser Welt kann auf einer späteren Stufe des Erkennens den Zugang in die makrokosmische Dimension eröffnen. Doch sind auch schon von der präpersonalen Stufe aus spontane Einblicke in höhere Stufen des Bewusstseins möglich.“
In der Beschäftigung mit dem Unbewussten, darf man allerdings niemals seinen kritischen Verstand aufgeben, dieser ist schließlich die prüfende Instanz die dafür sorgt das wir nicht im Unbewussten versinken.
Ulla Wittmann, schreibt in ihrem Buch „Leben wie ein Krieger“ (erschienen im Ansata – Verlag“.
„C. G. Jung nannte den ersten Archetyp, der uns auf dem Weg zum Unbewussten und zur Ganzheit begegnet, den Schatten. Er entspricht dem persönlichen Unbewussten. Wenn wir bedenken, dass das Unbewusste sich kompensatorisch zum Bewusstsein verhält, also eine Ergänzung zum Bewusstsein darstellt, einen Teil der uns zur Ganzheit fehlt, dann fällt es nicht schwer, sich vorzustellen, dass der Schatten all das enthält, was wir verdrängt haben, weil wir es nicht wahrhaben wollen...“
hukwa






Jeder Moment ist ein Teil der Ewigkeit

Ich bin davon überzeugt dass jeder Moment des Lebens eine Tür zur Unendlichkeit darstellt. In jedem Augenblick haben wir die Gelegenheit das Geheimnisvolle und Numinose zu berühren. Wir müssen nur das Bedürfnis verspüren dieses in unser tägliches Leben zu integrieren.
hukwa

Samstag, 22. November 2014

Mondvision von der Gralsburg

Vor einigen Tagen bin ich in der Nacht gegen 3. Uhr früh aufgewacht. Wie gewöhnlich ging ich ans Fenster und suchte den Mond. Er war von zwei Wolken verdeckt, so dass ich nur ein gelbliches Leuchten am östlichen Himmel erkennen konnte. Plötzlich riss die Wolkendecke ein wenig auf, zwischen zwei schwarzen Wolken erschien nun der Mond in Sichelform. Jetzt veränderten die Wolken ihre Form. aus der Wolkenformation bildete sich ganz plötzlich eine Burg, groß und schwarz vom Mondschein leicht beleuchtet. Eine weitere Wolke formierte sich zu einem Pferd mit Reiter, der auf die Burg zu ritt. Es war ein tiefer mystischer Moment denn ich erlebte. Ich wusste mit einem Mal- dies ist die Gralsburg, die ja nur in unserem Unbewussten existiert - aber sie existiert! Solche Visionen machen das Leben einfach geheimnisvoll und was ist ein Leben ohne Geheimnis und mystischen Hintergrund?
hukwa

Samstag, 15. November 2014

Der mystische Kompaß des William Blake

"Ich reiste durch ein menschlich Land,
Ein Land von Mann und Weibern auch,
Schreckliche Dinge sah ich dort,
Kein kalter Wanderer ahnt den Brauch."

So lesen wir bei William Blake in seinem Gedicht "The Mental Traveller" - "Der Wanderer im Geist". Blake war ein Geistwanderer (wie ich auch) der Zeit seines Lebens mystische Reiche durchwanderte. Ich bin mir sicher dass Blake einen direkten Zugang zur "Anima Mundi" der platonischen Philosophie hatte. Diese müssen wir uns als eine Art "kollektives Weltgedächtnis" vorstellen. Die Anima Mundi besteht unabhängig von unseren individuell verkörperten Erinnerungen speist sich dennoch aus deren Gedanken und Bildern. Um ins Werk von Blake einzudringen benötigt man einen mystischen Kompass, ebenso um in die Anima mundi einzudringen
hukwa

Freitag, 14. November 2014

Mythische Phantasie und Wildes Denken

Mythische Phantasie zu besitzen ist etwas besonderes. Es ist eine Art Heimatgefühl in einer Zeit wo der Glaube an diese "Kraft der Mythen" in einem Meer von Kommerz versinkt. Ich habe immer an die Mythologie geglaubt, an den "mythischen Heros" der in "tausend Gestalten" weltweit auftritt. Heinrich Zimmer, C.G. Jung und Joseph Campbell sind für mich die führenden Mytographen, ihre Bücher haben mir anfangs den Weg in den Mythos gewiesen. Als ich an seiner Quelle ankam, konnte ich den Weg alleine weitergehen.
Der ersten mythischen Gestalt der ich begegnete war Merlin. Irgendwann tauchte er aus dem Dunkel meines Unbewussten auf. In meinen Imaginationen wurde er dann sehr lebendig. Was ist Imagination denn anderes als "wildes Denken"! Wenn ich in einem Baum eine besondere Kraft erkenne denke ich "wild" und wenn ich in den Wäldern die Stimme Merlins zu hören glaube denke ich ebenfalls "wild". Wenn man diese Denkart einmal beherrscht, dann treten die Ewigen des Mythos an einen heran. Der Schlüssel zum Mythos ist das "wilde Denken.
hukwa