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Dienstag, 16. November 2021

Ein papierenes Laboratorium

 Heute Morgen habe ich folgendes gelesen: Nützlicher als ein Haus zum Wohnen, als eine Grabkapelle im Westen, besser als ein festgemauertes Schloß oder ein Denkmal im Tempel ist ein Buch, denn Menschen sterben und vergehen, und ihr Name wäre vergessen, wenn nicht die Schrift die Erinnerung  an sie wachhalten würde, denn Geschriebenes wird von Zeit zu Zeit wieder Jung für das Gedächtnis", aus einem alten ägyptischen Papyrus. Seit 1990 schreibe ich durchgehend Tagebuch (handschriftlich in gebundene Schreibbücher) inzwischen sind über 10 000 D4 Seiten gefüllt. Ein papierenes Laboratorium. 
hukwa

Montag, 15. November 2021

Alchemistischer ALLtag

 Es ist die Stille des frühen Morgen, die ich besonders liebe. Zwischen 4 u. 6 Uhr früh ist meine wirkliche Zeit. die meisten Menschen kennen diese Stille nicht, sie gehen mit Lärm zu Bett und erwachen im Lärm. Den gestrigen Tag mit dem aufstellrn eines Horoskopes verbracht. In letzter Zeit arbeite ich wieder mehr astrologisch. Ein Horoskop zu erstellen hat für mich die Ähnlichkeit wie ein Mandala zu malen, beides sehr meditatives tun. So beginnt der Tag "fließend", die Grenzwissenschaftlichen Studien sind bei mir reine Herbst und Wintermeditationen. Alchemie, Tarot und Astrologie, gehen dann leichter von der Hand. 
Im Schweigen dieses Monats 
verborgen in den letzten Farben 
die der November noch wirft 
versteckt sich die Erwartung 
an die keiner mehr glaubt 
in der Brombeerhecke schläft die Haselmaus 
die Bergfinken sind wieder da 
hinter dem nächsten Baum 
ist das Geheimnis versteckt. 
hukwa

Donnerstag, 26. November 2020

Realität und Phantasie

 Die Realität der Zeit ist dem Unbewussten fremd, denn hier herrscht Gleichzeitigkeit. Hermetische Gedichte gehören wie die Erzählungen phantastischer Geschichten dem Bereich der Traumsprache an. Es ist vollkommen unwichtig darüber zu dikutieren ob phantastische Welten jemals existiert haben. Wichtig und realistisch ist dass die Phantasie existiert. Wenn die Phantasie in uns zu wirken beginnt schüttelt man die Gedichte sozusagen aus "dem Ärmel". Ich versuchs mal: 

Die Erlenbüsche silbergrau 
verweben sich wie im Traum 
mit den Novembernebeln 
hier unter dichten Baumeszweigen 
kann ich mich endlich wieder 
der Freiheit nahe bewegen.  
Dieses Gedicht brachte ich heute Morgen von einem Waldspaziergang durch das Morgendunkel mit. 
hukwa