Montag, 22. August 2022

Ontologische Verletzlichkeit

 Die Wespen saugen verzückt an den 
geplatzten Birnen 
die entlang des Feldwegs am Boden liegen 
Goldrute und Flockenblume 
lassen den nahen Herbst ahnen 
das Antlitz der Landschaft 
wird langsam schwermütig 
an solch brütenden stillen Spätsommertagen 
sinnt man viel über das Dasein nach 
es ist als spüre man 
die tiefe ontologische Verletzlichkeit des Seins 
die in die Hoffnungslosigkeit führt 
doch dahinter verborgen 
lastet 
die Seinsvergessenheit 
des sogenannten 
"selbstverschuldeten Wahnsinns". 
hukwa