Man kann die Hermetische Dichtung mit den Dreamings und Songlines der Aborigines vergleichen, in dem die Realität immer wieder in eine Über-Realität verwandelt-verzaubert wird. Diese Dichtung ist nicht für die Vielen sondern für die Wenigen- die große Minderheit der Eingeweihten. Vor jedem hermetischen Gedicht steht ein Engel mit einem Flammenschwert der die Profanen nicht eintreten lässt ins Denklaboratorium des Hermetikers.
Bedeckt vom Raureif
der alte Zaunpfosten
es ist die Zeit des fahlen Lichtes
wenn die Dunkelheit naht
ertönt jetzt wieder der Ruf
des Nachtspechts
das Leben ein Anagramm
verborgen in einem Labyrinth
das Grüne Einhorn
Geist der Stille
Herbstblätter fallen
Vollmond im Nebel
Beschwörung der Tage.
hukwa