Freitag, 22. Oktober 2021

Esoterismen aus dem Denklabor eines Hermetikers

Man kann die Hermetische Dichtung mit den Dreamings und Songlines der Aborigines vergleichen, in dem die Realität immer wieder in eine Über-Realität verwandelt-verzaubert wird. Diese Dichtung ist nicht für die Vielen sondern für die Wenigen- die große Minderheit der Eingeweihten. Vor jedem hermetischen Gedicht steht ein Engel mit einem Flammenschwert der die Profanen nicht eintreten lässt ins Denklaboratorium des Hermetikers. 

Bedeckt vom Raureif 
der alte Zaunpfosten 
es ist die Zeit des fahlen Lichtes 
wenn die Dunkelheit naht 
ertönt jetzt wieder der Ruf 
des Nachtspechts 
das Leben ein Anagramm 
verborgen in einem Labyrinth 
das Grüne Einhorn 
Geist der Stille 
Herbstblätter fallen 
Vollmond im Nebel 
Beschwörung der Tage. 
hukwa