"Nichts kann zu Nichts zerinnen", schrieb Goethe in einem Gedicht. Es war die Ansicht der vorsokratischen Philosophen, das keine geschaffene Dinge sterben, Tod ist ein leerer Begriff ohne etwas das mit ihm verbunden ist. Denn was gewöhnlich Tod genannt wird, ist nichts anderes als Transformation. Hippokrates schreibt: "Nichts vergeht oder entsteht, was nicht schon zuvor existiert hat; die Dinge werden verändert, indem sie miteinander vermischt oder voneinander getrennt werden(...)". Und Hermes Trismegistos meinte: "Auflösung ist nicht Tod sondern Auflösung einer Mischung, es wird nicht Aufgelöst um zerstört zu werden, sondern damit es erneuert werden kann".
Hermes und Hippokrates, Goethe natürlich auch sprechen hier von einer lebensspendenden- und lebensbejahenden Natur die ganz vom Geist der Anima Mundi durchdrungen ist.
hukwa