Fas jeder Mensch erlebt manchmal Momente, die ihn mit einem neuen Sein erfüllen das ihn aus seiner vertrauten Welt, in Kontakt mit seinem Unbewussten bringt. Viele verdrängen solche Visionen, dabei handelt es sich um die Geburt eines neuen Geistes.
Hinter unseren Erinnerungen lauern oft die Dämonen der Vergangenheit. Wenn sie aus der Verdrängung auftauchen führen sie ein regelrechtes Gespensterheer mit sich.
Viele Menschen haben heute Angst vor einer Welt die sie sich selbst geschaffen haben. Es ist die Weigerung zu einem Roboter erniedrigt zu werden in einer von Materialismus und Konsum berauschten Gesellschaft.
Nach psychologischer und philosophischer Lehre liegt in unserem Innersten eine Urangst verborgen. Es ist eine Leere im tiefsten unseres Wesens aus der alle andere Formen der (täglichen) Angst entstehen. Nur Menschen mit einer, nach innen gerichteten Veranlagung erleben dieses Angstgefühl in seiner reinsten Form. Wer dies nie selbst empfunden hat, wird auch von der gründlichsten Erklärung nicht überzeugt sein.wer es einmal erfahren hat, wird es nie vergessen, mag er es noch so energisch versuchen. Es überfällt uns manchmal in der Nacht wenn wir von den Alltagsereignissen entfernt sind. Man fühlt dann eine Furcht vor dem eigenen Dasein. In solchen Momenten kann es geschehen das man sein "wahres Antlitz" sieht, das "dass bin ich wirklich". Die Lamaisten sind davon überzeugt dass wir niemals Frieden finden werden, solange wir nicht dieses ursprüngliche Angstgefühl überwunden haben. Die Überwindung dieses Gefühls ist die Heimkehr zu unserem wahren Selbst.
Vielleicht ist die letzte Frage die aus dem Zerwürfniss zwischen Mensch und Natur an uns gerichtet ist: Besteht noch eine Hoffnung die alte Einheit zwischen Mensch und Natur wieder herstellen zu können?
Es gibt Menschen die leben in einer Zeitmentalität, sie sind eingefaltet in ihre Zeit. Und es gibt Menschen die leben in einer Ewigkeitsmentalität sie sind aus der Zeit entfaltet.
Ein alter Zenspruch sagt über das Haiku: "Die Rede kann es nicht gestalten, das Schweigen kann es nicht durchdringen". So ist in jedem Haiku ein Geheimnis verborgen.
Bei meinen Waldspaziergängen fällt mir immer wieder auf dass ich seit meiner Kindheit in der Natur und ihren Formen "etwas" gesehen habe das viele andere nie erkennen werden.
Die Schablone der Logik ist angebracht, wenn es sich um die materiellen Dinge des täglichen Lebens handelt:doch sobald die tieferen Fragen des Lebens auftauchen, kann uns die Logik keine befriedigende Antwort mehr geben.
Ich brauche zur unterhaltung keine menschliche Gesellschaft. Mir genügen die Bäume,Wolken und Vögel. Sie erzählen mir die wahren Geschichten des Lebens und vor allem:sie schwätzen niemals irgendeinen Blödsinn.